746_ HewetsscherKirchen-Geschichten _
Häupten gesinnet seyen (KK).Die Bezeugung selbst aber, geschahe nichtan eine Creatur, sondern an Gott Vater,Sohn undH.Getst (iy. DieMönchen thaten Betheurungen per 8. Oalli merirum, bepdemdienst S.GaK(M). Ist sich aber nicht zuverwunderen, fintemahlEccardus per vicam bey dem Leben Hedwigis, dero geheimer Rath ergewesen,feine Aussagen Wältiget (K). Wann wahr ist daß die Mön-chen zu S. Gallen, schon zu Otmart Zeiten, vor Gott und seine«Heiligen Gehorsame und Beständigkeit versprochen (l),fo ist es gesche-hen in der falschen Einbildung daß die Heilte» Abgestorbnen, gleichden Englen, sich auf Erden einsinden. Manfin-et auch Gelübde so inTrubfakgegen Heiligen geschehen,find aber nicht allezeit gelungen (m).n Festtag I.vnl. Vormals wurden die Heiligen nur geehret durch eineangestellet, jährliche und solche Widergedächtnuß, welche aufdie bl. 2QZ . z l6. de-,fchriebene Weise, allein an dem Ort ihrer Begräbnuß verrichtet wor-den, bl.45o. Mit der Zeit hat man auch anderstwo ihnen zu Ehren,Kirchen, Capellen, Altäre aufgerichtet, darbey man solchen Heiligenauch Festtage angesetzet (n). Also würd S. Felix und Regeln Tag ge-feyret zuEtnsidlenl», undan vielen anderen Orten des BischthumsCostantz, Bl.464. Alte Fest hat man verstärkt (00), und zu neuen,täglichen Anlaß gesucht (p).
v i^>x. Die Heiligen vermeynte man nach ihrem Tod zuehren,in ih,
quiendienst ren Gebeinen, Kleideren,re. Wegen solchen Reliquien hat Mabtllonvttmevret nicht unftine Erinnerungen gethan, ä. daß die Erhebung der LeiderenheiligerPersonennichtaltfeye,undnichtmehraufdie Weisegeschehe,wie anfänglich,dann man etwa» ihreGräber etwas zu zieren pflegte,her-nach hat man sie erhoben, doch nur ein wenig (g). s.Daß man zu Caroli^.Zeiten nichts aufden Altar legen dörffen, als die üblichen Opfer; dieReliquien seyen vor den Altar gestellet worden.Aber etwas Zeit hernachhabe es geheißen, es solle (neben gedachtenOpftrev) nichts aufdenAltarkommen als die Heil. Reliquie», und die 4. Evangelta (i). c. Zwarseyevor Pabst Gregorii i.Zeiten üblichgewefen,dieLeichnam der Heili-gen hin und her zuführen, weilen aber die Vorsteher der Kirch wahrge-nomen, daß solches zu grossem Schaden des GotteSdtenstS gereiche.seye
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