Band 
Erster Theil
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_Viertes Buch. _747

es fast unterwegen geblieben,so daß man sich ein Gewissen gemachet sol-che Gebetn zubetasten,oder von ihrem Ort zuverärideren biß riachMe-goriti.Tod,daman solche Veränderungen widerum unterstanden,doch ihre Leiber keineswegs zerstucket hatte («). Carolus M-gestchet (r)daß eine ehrltcheBegräbnuß,dte ältesteWeise gewesen, die Gebeine derHeiligen zuehren.Gestatteteaber nicht selbige in Kirchen zubegraben,noch aus einem Ort an den anderen zuschleppen,bl.4O8.§. 51.52. Aberdtßmalstnd S. Felix und Regelmach etlicher Meynung, S- Mauri-tit,auchVictoris und ihrerGesellschaffteren Leiber,nachdem sie 600-undmehr Jahr in der Erden geruhet,entdecket,KnderhM worden, bl. 46;.465. 49;- Die zu Zürich, in Wallis, zu Solothurmrc. waren guteChristen,schon fie so langeZeit mder vor solchenGebeink niedergefallen,noch Wahlfahrten zu selbigen gehalten. Wie offt würd OtmaruS hinund her getragen'! bl. 450. Man vernügte sich der einheimischen Heil-thümeren mcht;fsndern wolte auch ftembde haben,deren die ersten durchJtaliäner ins Land gebracht worden, bl. 417. Rodolf, einFuldischerMönch,welcher seines Abts und Lehrmeisters Rabani Leben beschrie-ben,und ^ O.865.gestorben;schreibt,daß um^.C.zzz. (u) Deusäonaein armer Diaconus von Rom, nachdeme er über das Alpgebürg auf.da- flache Land kommen,in das an denAlcmannifchen Grentzen im Zü-richgäu gclegene,KentibrutogenenneteDorf, desAlexandri Heilthumgebracht habe, welche aüdort viel Wunder gethan, und grosse Wahl-fahrte» verursachet haben.Die Landgegend und desDorfs Nahme ent-sprechen demWörtlein KentbratemwelcheS ein allernächst beyRapper-fchweil ligendeS Dorf ist. So daß durch'ruriseo, (ein schissreich Was-ser,dessen in dieserLegend auch gedacht wird) nicht wie Henschenius undMabillon gemuthmaffet, die bey Flaach in den Rhein lauffende Thür,sondern der Zurichsee,an dessen Spitz Kentbraten gelegen, verstandenwerden muß.Wie aber dieser Deusäona,von Mabillon selbstAeliquir-rum d^unäinaror (v),UNd IVIercaror (x) geueNNkt Wird, also küN auchBraveruss^) ein andererPapifl nicht verhelen,daß thmdiefeHeilthum.gantz verdächtig seyen. Als Deusäonatns Land kommen seyn soll, lebteauf dem ohnfern von Kentbraten entlegenen Berg Ezel, S. Meinrad.Aber weder die,so diesesEinstdlers Lebe beschriebe,noch andereMönchegedencke dteserHeiithumen,nochWunderen,noch deren nachKentbrate»geschehener Wahlfahrten.Solte aber je die Legend etwas Grunds ha-

Xxxx 2 . ben,

(;) 16. lec. r. prrf. Z 4r.4z. (r) 6e lmsAin. l.ib. z. c. r4 ("1 ^sbiUon.Le-ne6. lec. IV. park- r.p.4-5- (v) viä. cit. l-ib. Inäic- (x) park. r. Irrära.

(/) spuä Vrün. ^aalsÄ. i.p. i>6.