Band 
Erster Theil
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Unma'ffigeMahljei.trn daran.

rvrüder«

schafften.

Derselbi-gen Arti'kel.

760 Helvetischer Kirchen-GeschiPten_

ten. Nortbert liesse um 01040. noch bey seinem Leben, in dt semAbsehen aufdie Ostern den Mönchen eine gute Mahlze t rüsten. Nachfeinem Tod mußten die Mönchen tractirt werden mit Wein, Frschen,KässSyer,Erbsen,einem Leib Brod von Hufen;und am folgenden Tagmit Wein von Utweilen (D.Soll unter denen Aebten der erste seyn,dereine solche Jahrzeit gestifftet.AnS. AndreasTag wurden dcnMön,chen io. Gericht aufgetragen,zweymal Fletsch,zweymal Fisch, ein klei-ner und ein grosser Leib Brod,zweymal Eyer.rc.viel Wein,rc.Derglet-chen Exempel tönten aus dem S.Galltschen Jahrzeitbuch (m) viel an-gezogen werden. Berchtold,Abt zu Etnstdlenstifflete aufdie hohenFest,

lrboriolas panes guc>6 vul^o lrrera appeilamr ; in snnivsrlärio nolirsfratribus terviri in uno copioin terculo pilcium Lc propinarura ironi vi-

vi jussimur; die Gattung Brods, welche mau Bretzen nenne, an sei-nem Jahrzeit, solle man den Mönchen einegroffe AnzahlFifch und gu-ten Wein aufstellen (n).Sind eben diejenigen Fehler, welche Cvpria-nuS, AugusttnuS und andere geachtet, als wären eS dem Baccho ge-brachte Opfer, von ihnen mit tröffen Worten gestrafft, und von vielenConciliisverbotten worden (0).

QXXH. In gleichem Absehen find bey Leben Bonifacit, im ach-tm Jahrhundert die Brüderschaffren auskörnen, welche im neuntenJahrhundert auch in den Helvetischen und anderen (p) Clöstercn ein-geriffen.Die Mönchen verpachteten fich, so jemand der ihrigen sterbe,solches einander kund zuthun, um für den Verstorbnen, Seelmcffen,Bußwerck,Almosen,Vigilien,Gebätt zubalten.Die fich also gegen ein-ander verbunden,ncnneten fich Orüder.So einer in des anderen Clo-Ker kommen, ward er gehalten als dessen eigene Glieder. Der Anfangwürd gemachet ä. c. 800. zwischen den Clösteren S. Gallen undReichenau.So etnMönch in einem diesrrClötzeren gestorben,mußte imanderen Closter jeder Priester für selbigen am ersten Tagz. Messen:die übrigen Mönchen mußten einen Psalter lesen,die Todten-Vtgil fin-gen,und alle ein allgemeines Opfer (Lang erklärt es (g):eine allgemeineAufopferung aller gutenWercken) thun.Am sibenden Tagmußten vonallen und jeden zo.Psalmen gebättet; am zo.Tag von jedem Priesterfür thue eine Meß gehalten,und von übrigen so.Psalmeu gebättet wer-den.

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