Band 
Erster Theil
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76r Helvetischer Kirchen-Geschichten

bmien M nächst an Helvetia gelegene Mann und Weiber Clöstergetrettensr).aus. Jedes Closter sonderbar, hat in seine Brüderstbafft einen jeden der sol-

ches begehrt,aufgenommen.Der Anfang ist e. 88e. gemachet wor-den mit Rathold Biichoffzu Verona, deme Carolus CraffuS und ande-re Misere, Könige, Hertzogen, rc. gesolget(s). Denen versprachen dieMönchen für sie in ihrem Leben und Tod Mitten,wie für einen der ihri-gen (b).Dar-ey hielten sich die Mönchen also,daß man von ihnen sagenkönnen, wie damals einer von der Engelländischen Clerisey geredet (c):

?ro Lnlmabus clesunötorum cunc forcicer orabanc, tecl incerim exani-

mukanr vivorum bominum locuios , sie haben tapfer für die Todtengehärtet, aber inzwischen haben sie der Lebendigen Seckel entseelet,mitHindanfttzungdes ernstlichenVelbotrs,so wider solchenGeitzLkgangen,bl 476,§.16.17. Ein angenommener Bruder, gab den Mönchen 8.Pfund Silber,und anders (6): oder ein stuck Feld,oder einen Zehenden(e),rc. Sihe auch bl.468 rc.48c>. Die Anzahl solcher Brüderen ist sogroß worden,daß aufjedenTag lmJahr für unterschiedlichePersonen dieFürbittgeschehen folte,deßwegen sie weder eines jedenNamen behalten/noch ausden begehrten Tag Jahrzeit halten tönten (f). Herr Vadia-nus hat wegen solcherBrüderschaffren diese nachdencklicheWort hinter-Sind dcmlaffen: „Esistsich zuverwundern,daß die damahllebende (Alemanner)Glauben .,aufder erdichteten Gemeinschafft der Mönchischen Wercken soviel,'gehalten,die doch niemand mitgetheilt worden,der nicht viel Geld oder„gute Versprechungen darfür bezahlt hingegen sich verführen lassen,den,>Unflathmensch!icherGerechtigkeit,mitGold,Silber,Felderen,Leibei-genen,an sich zukauffen,und sie vorzuziehen/der Gerechtigkeit Christi,„und der Gemeinschafft der Heiligen, zu welcher wir uns in den Gkau-«bens-Artiklen bekennen, welche mit keinem Geld erkauft werden kan;„sondern umsonst gegeben wird, doch allein denen,welche sie umsonst be-gehren; da hingegen die, welche auf eine andereGerechtigkeit bauen,und„solche Kaufmannschafft treiben, verflucht werden,, (g). Einmal derKindschafft Gottes durch den Glauben M. 1:12. und der allgemeitwuund der Cbristl. Brüderschafft würd manchmahl vergessen, und sind nur die vonLiebe ru- den Mönchen für Brüder geachtet worden, welche ihm» Geld gege-nüber. ben. Daß auch einige Bischöffe Brüderschafften unter sich angestelletsihe bl. Z40.

L.XXIV.

(r) Vjö. eriam öe krarernitStik,. Hortinx. kl. L. 8: n6o. rls

Lremilsnir»tt2rcmzn.^nn2l.p.i49>(^onk.LuceIm.Lonk. /r.88;« (s) 6ol<i.!oc.cir.ä p. ,41. (K) loc. cir. (c) lüorcin». küiü. Lccle 5 r: 8 j. (<i) 6otä. cir. (e) lä. 1:91.,;146 - (r) I.2NZ. p.8;>.tz 8. Z 8-n- 7 - (s) 6oIcl.ri üs, viä, eciamäe ^rvslwur Zenrilium, 8xon. NecUercti. ä' 4 nric>, p. Sl.