Band 
Erster Theil
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Viertes Buch.

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^onattenis.daS ist in solchen Clösteren, wo Mönchen und Nonnen na-he beysamen gewesen,als zu Jnterlacken, Engelberg,bey denPrämon-Aranseren (7), re. ist leicht zu erachten, und abzunehmen aus dem, daßhernach solcheClöster verholten worden (2).VielerPriesterenLeichtfer-tigkeihtst §-98 aus Eecardo bemercket worden- Was ein Mönch demanderen zugetrauet,zeiget der Wortwechsel-zweyer ihrer Zeit in Helve-tia wohl angesehenen Mönchen.Als Eccardus DecanuS im S. Galli-scher Closter,auf einer Reiß nach der Hertzogin Hedwtg, vom Reiche-nauifchen Abt Rudeman, Abscheid genommen, sagte dieser dem Deca-

N0 ins -Ohk, korrunare.^ui ram pulcbram äocere Hades Orammaricam!

du bist glückselig daß tu eine so schöne Lchrjüngertn in der Les'Kunst un-terrichten solt! Cccardus vermerckende,wohin des Abts Wort zielen,bat ihn alsbald mit gleicher Müntz bezahlt, und sagte: s-cur öc ru mi

lanöde Oomine» Korelinäam Anomalem pulcdram äilcipulam caram

äocvlüi quiäem vialeNicam (s), wie du heiliger Vater die schöne Clo-fterftau Kotelindam. deine liebe Lehrjüngerin, in der Vernunft-Kunstangeführt hast!

Lvi. Die Wurßel solcher Verböferungen ist neben denen § 74.ursach so!-erzehlten allgemeinen Ursachen,die allzu grosse Gelindigkeir der Ray,Ar Ver-seren und Röntgen gegen dem Kirchen-Stand, indem sie und andere "'^rungmFürsten diesem Stand zuviel nachgesehen, den Clösteren und Kirchenzuviel Reichthum und Freyheit, den Prälaten zuviel Gewalt gegeben,fie von den Herden abgehalten, zu Hofgeschafften und Welt-Handlengebraucht. Und wie sie in zeitlichen Sachen auf deren Rathschlägenviel gehalten,finrenmahl es vielen unter ihnen, weder an Klugheit nochan Erfahrenheit gemanglet: Also haben sie bißweilen auch deren Ur-theil in Reltgtons,Sachen zuviel gelten lassen, und sind an derselbenblosse Wort kommen, doch war in so grosser Anzahl deren Prälaten,welche täglich um die Könige waren, kein Htlkias, der dem Josia dasGesatzbuch gebracht hatte, aufdaß er sich darin« ersehe, und die sich inder Kirch befindende Mängel nach dieser Regel abschaffe. Sonder-lich soll durch die Gelindtgkeit Kayser Heinrichs n. der Mönchenstandsehr abgenommen haben (l>).

cvn. Man sträuet ein: In diesem Alter haben viel fromme uudEinwurf:heilige Könige,Königinnen,Bischöffe und andere Männer undWeiberIn diesemgelebt,sonderlich in Clösteren (c), deßwegen könne sothanes Alter nicht

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(y) liospin. äe ^onsck. p. >6i. b. (r) Ibiö. psg. ,r6. (2) kccrrä. )un.cap. ic>. (b) ^vcnr. xrx.zos. lin. r. (c) LuccI. Lonüsm. ivzz. Scc. I-Sliß,

Srs. Z. Z.