8o4 Helvetischer Kirchen-Geschichtm
-.tes wärällbsrest bey nahem 2O0. Jahr kranek gelegen, und bedörssts--viel und kräfftigeGenesungs- Mittel. Muß man von einem Kranckenlernen, was maneffenundkrincken, wie man arbeiten und In gemeinemUmgang und Wandel sich verhalten müsse? Deßwegen ists unbillig,daß die Kirchen Gebrauch, rc. md das Erempei dieses Alters, der Kir-chen Gottes zu allen Zeiten und an a'leMrtenein Gesatz und Vorbildsehn solle, nach welchem das Ktrchenwcftn anzustellen ftve. Sonderlichkan solches darum nicht seyN/weilenmünftr diesem Alter selbst, nicht al.lein die Kirchen-Mängel erkennet,sondern auch eine Reformation undüon wird Verbesserung hertzlich begehrt. Undmtthtnzu Hand an solche gelegt,verlanget, wie dann in den Provineial-oder National' Concilien, ja auch in allge-meinen Reichs-Bersamlungen, Lmencläris LcclelrL (c), die Verbesse-rungder Kirchen offt berathschlaget und schon von Caroio ivi ,rc. Sa-tzungen gemachet worden, l)s Rsformarions LcclesiR. 8L<liiciplingLLkrÄlLme (6).739.hüt Cükvlus sä LccleiisUcE plEeLtjs oräines;anden geistlichen Stand geschriebkN/Kottros Lcsä voLtliroximus, c^u»sx nollri nominissuwrirLre, una voki/cum cori/gerenr, HUZS corrisen-
ZaerEWik fertigen unsere Gsfandttn zu euch ab,um durch unserAn-sehen, mit euch ZUverbesteren/ was verbesserens mangelt; auf dasExempel Jostä sich beriUende (e). Meichmäffkg liesse Kayftr Heinrich.
H. ^. L.iovz klagen, cie chus cernporis LLcleliss ciesormacisne, Über
die Verderbnuß der damaligen Ktrch, und maZns inttamia spuä Lpi-
tcopos laboravir, ut csllaptä Lcc!e6ss clitci^Iins reformarorur; bey
den Bifchöffen ernstlich anhalten, daß sie die verfallene Ktrchenzuchtverbesseren. Sihe auch dk. 44^-476-651. 72V.
DS sviche cxiv. Man wirft uns vor;dte Verböserung über welche von denRkforma.. Aayftxv Zcc.in den Concllüs und Reichstagen geklagt,und dieVerdesie-v^iickit rungwelche verlangt worden, betreffe allein die Zucht und Leben deroder auch Geistlichen; die Abschaffung der Simoney,desGeitzeS, der Wollüsten,die Lehr Lcc. Dahingegen Hie Reformierte !n derReformation viel weiter gegau-dttwffen. gen die Bilder abgeschaffet,die ObrendeichtzWahlfahrten, Ablaß/Scc.abgestellt, und viel andere Ding verworffen, welche in denen eonciinsselbst, in welchen man d!e Reformation berathschlaget, gut geheissenworben.Die Kavler haben den Pabst und die Clöster,also refokmirt,daßsie denPabst nicht fürdenAntichrjst gehaltnf),sondern allein dieAerger-nussen adgefchaffct an statt dernPäbsten so ihnen widerig gewesen,ande-re
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