Helvetischer Kirchengefchichten
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i;22. stimme 26. Gulden/die wil ich von euch haben. Auf daß nun diese ehr-liche Leuth keine Simonie begiengen / müßten sie ihm 26. Gulden er-legen M.
Vischoff Um daß die Eidgnossen hiebevor/den Bischofs von Chur nicht ge-von Chur recht / und zum Theil in etlichen Vrieffen / nicht einen guten Eidgnoßa»ßge- befunden / „selbiger doch in der dreyen Pündten Landraht gesessen;
haben sie begehrt/daß die drey Pündt den Bischoff/und dessen Hofmei-rahn st "'/in Sachen so die Eidgnossen betreffen / so wenig als möglich in ih-rem Naht sitzen lassen (g).
Welsch- Dißmahls war zu Welsch-Neuburg kein Predicank/der an einemNeuen- Sonn-oder Feirkag das Evangelium geprediget hette. Solches bedunk-ne Dredi- ^ die Eidgnossen / unter dero Schirm sothane Statt selbiger Zeit ge-ger. standen/unchristlich: Gaben derowegen vier Eidgnössischen Abgesand-ten Gewalt; wofehrn der Propst und Capitel zu Ncuenburg/nicht ver-sehen hecten/daß dem gemeinen Volk geprediget wurd/daß sie von desStiffts Zins und Gült nemmen / und verordnen / daß dem gemeinenVolk geprediget werde (K).
Fleisch- Zwinglius hat bisdahin zu Zürich Meß gehalten/und samt seinenDe'botk beyden Helfferen/diePfarr/nach bisherigen Gewohnheiten/in allenGe-aerinq gö- bräuchen verwalten (1). Es hat aber der von ihm außgestreuete guteachter. Saamen / eine und andere scheinbare Frucht / in seinen Zuhöreren her-fürgebracht. Under anderem hak er gelehrt / daß das Fleischverbott ingewissen von Röm.Kirch bcstimten Tagen / in H.Schrifft nicht ge-gründet : ja Christlicher Freyheit zuwider seye. Hierum haben zu Zü-rich (gleichwie zu (i i) Basel auch)/ekliche Bürger angehebt/in der Fa-sten/und an Feirtagen Fleisch/und andere vom Papst verbottene Spei-sen essen l». Die wurdet» aber vom Propst und Eapitcl/schristtlich beyder Oberkeit verklagt: Hergegen von ChristoffFroschaucr (welcher vonNeuburg bey Oetingen auß Bäyeren gebürtig/^n.CKr.i^iy. zu Zü-rich das Burgrecht erlanget / und durch seine Buchtruckerey sich treff»lich verdient gemachct) durch eine Gegenschrifft verthadiget(l). Zwing-lius selbst wolte sich dieser Freyheit noch nicht bedienen: auch nicht/alser auf eine Zeit in eine Gesellschafft kommen / welche nicht auß Wol-lust/sonder zu Außübung Christlicher Freyheit/in Massigkeit/und mitDanksagung zu Gott/Fleisch geessen (m).
Deni-er) 2uinZi.Op.r.izs. b. (Z) Absch.I.uc. 1 V. Hxr. § I. (d) Absch-Nenenb.L. )un. Frauens. Bad. m. sul. (i) LullinZ. Rekorm. p. r i.L. (ii) Äsincr. Hiü.Keform. L4ic. (k) LulI.I.c. p.sr. b. (1) HoltinL Ü. L. VI. rr?. IX. ZZ 4 - (m)Xuinxl. 0?.1om.H j,.64i-