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bedörffe er solcher Antwort nicht. Dann in keinem Ort der Eidgnoß-fchafft/mchrere Einkrachtigkeit undRuhseye/als zu Zürich/welches dieBürger dem Evangelio/ so ihnen gepredigek wird / danken (r> Fehr,ners bekennte Zwinglius/daß er wünsche/daß ein grosser Theil der Rö-mischen Ceremonien außgemusteret werde: als von welchen man / in-fonderheitlich von Röm. Fast-und Festtagen/die Wort Petri brauchen/und sagen möge/sie seyen ein unerträgliches Joch. Mit denen Bürger-lichen Gcscitzen habe es eine andere Gelegenheit: bann dero Haltungvon Gott gebotten seye. Der Pöbel müsse nicht durch Ceremonien/sonder wie Christus und die Apostel gethan/durch die H. Schrifft un-terrichtet werden; flntenmahl die Schrifft eben so leicht zufassen seye/alsdir Ceremonien. Die vierzigtügige Fasten verbiete er nicht / könne aberauch nicht gutheißen / daß man ste Gebottsweise auflege. Diejenigen/welche zu Zürich Fleisch geessen/siyen ehrliche Leuth: haben solches nichtjemand zutrotzen; sonder auß Glauben gethan: haben sich auch/nach-dem sie gewahrnek worden niemand Aergernuß zugeben / weisen lassen.Zwinglius habe nun r6. Jahr lang imConstanzischen Bischthum ge-prediget/aber nie gehört/daß Bischoff durch solch aus henliche Bott-fchafft sich erkundige / wie man predige. Nun den Bischoff bedunke/daß etliche Züricher/von einer geringen Gewohnheit gewichen/klage er/daß die von Aürich vom Christenthum abzufallen beginnen. Daß aberdie H. Schrifft Fleisch zueffen gestatte / hat er mit Klare. vn. und r.limorst. iv. dargethan. Daß die alten Vatter und Eoncilia lehren/man müsse auß Befehl Christi/ 40. Tag fasten/seye falsch. GamalielisWorten aber werde ein falscher Verstand angedichtet. Weilen Chri-stus die Fasten nicht eingesetzt; werde es bey des Herren Worten blei-ben : Eine jede Pflanz die sein Vatter nicht gcpflanzet/werde außgereu-reutet werden. Der Abfahl von derKirch seye ein Traum. Man müs-se freylich niemand ärgeren; aber auch verschaffen/daß die Schwachennicht immer schwach bleiben. Hergegen solle der Bichoff trachten/daßdie Elerisey dem Exempel Christi nachfolge / welcher / auf daß er nie-mand ärgere / den Schatzungspfenning/ gleich anderen/abgestattet/rc.Hierüber hat die Oberkeit am 9. Aprel/ den Bischoff ersuchen lassen/„daß er ohne allen Verzug daran seyn / helffen und verschaffen wolle;„es seye am Papst oder Cardinälen / Bischöffen / Concilien / oder sonst„bey rechten/Christlichen/gelehrtenLeuthen/aufdaß solche eine Erleu-„terung und Antwort geben/wie und welcher Gestakt man sich in sol-chem Fahl halten solle; dardurch wider die Satzungen nicht gehand,
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(r) Lons. Ox. LiunZl. 1 °. I.iL4, b. 144. §
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1522.
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sprach.