Helvetischer KirchengeschLchten
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C.G.N. . .. . . —
, ;2z. Zu Basel könte sich Huttenus/mit Erasmo nicht betragen: so daß
Hitttenus sie durch Streitschrifflen hinder einander kommen. Auch die überigegenMM- Elerisey widersetzte sichHutteno so nachtrucklich/daß der ihm/
hausen, den in vorgehendem Jahr zugesagten Schirm (»/wiederum aufgekün-det(o). Er (Huttenus) verfügte sich gen Müllhausm/woselbst Augu-stin Kremer/ die Evangelische Lehr ernstlich getrieben. Viel genennteGeistliche widersetzten sich hefftig : Andere gaben dem Wort GottesPlatz. Nun Hutten/der Oberkeit und vielen Predigeren zu Müllhau-sen lieb gewesen/haben sie sich mit ihm der Religion undderReforma--Beförde. tion halb / offters «sprächet. Um daß es aber dem Ratzt frömd undret dasige schwer gefallen / den an meisten Orten üblichen / mit einem/GeprangSRefor« halben / unansehenlichen Gottesdienst zuveranderen / haben sie sich beymanon. Aqcob Augsperger/ Otto Binder/und Bernhard Römer/einem Augu-stiner-Mönch/als wegen Gelehrtheit und Gottesforcht in ihrer Stattberühmten Geistlichen/rahts erholet/wie ein rechter wahrer ChristlicherGottesdienst anzurichten were. Diese verfasseten ihre Gottselige Ge-danken in Schrifft/welche von Lobl. Oberkeit genehm gehalten worden;so daß aufGregorii (12. x^mi) erkennt worden/ daß dieSchulkna-ben hinfüro zum Gesang Teutscher Psalmen angeführt werden/um dasH. Lobgesang bey dem öffentlichen Gottesdienst verrichten zukönnen:Die Kinder sollen in Teutscher Spraach gemufft: Das H. Abendmahlunter beyden Gestalten der Gemeind außgetheilt; und an statt der Früh-messen / Frühgebctt und Predigen gehalten werden. Ein beschreyteraufrührischerKopf brauete hierüber / mit seinem Gcsindlein / dem vonHütten dasHauß zustürmen/und andere Unfugen anzurichten: Demeist aber durch den ^Ziltrar bey Zeiten vorgekommen worden. Hut-gen jen begab sich gen Zürich ; und bald hernach/mit des Einsidlischm Pfle-^s Bewilligung/in die im (pp) Zürichsee ligende kleine Insel Aufnau/sich daselbst durch Herr Hans Schnegg von Zürich/Pfarrer/und be-rühmten Arzet curieren zulassen. Er bediente sich hierzu auch des Pfe-Stirbt. fers-Bad / und hatte an dasigem Abt einen grossen Gönner. Er starbden r.Tag Herbstmonat/im z 6 Jahr seines Alters/in zimlicher Armuht/als den seine Feinde aller seiner Mittlen beraubet. Nach dem Tod würdhinder ihm nichts gefundcn/als eine Schrcibfeder/samt einigen Vricf-fen an seine Freunde / und von denselbigen (?> Demnach aber Mich e
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