Band 
Dritter Theil
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N.L.G.

152z.

Durch diOberkeitzu Bafelgeschützt.

irv_helvetischer Kirchengeschichtm_

tet: Weil solches wegen der Dohmherren und?rofeL>rum Klag ge-schehe / werde es dem Naht widerig seyn. Allermassen der Naht/nach«^ dem er die Klagpuncten wider Pellicanum begehrt/aber nicht erlanget/dem Provincial gebotten/innert drey Tagen sich auß der Statt zuma-chen/mit angedenkter Dränung / wann Pellicanus/Kreiß und Lüthardnicht mehr zubleiben haben / mögen die übrige Barfüßer alle / derennoch in 42. waren/auch mitgehen. Mit dem Provincial müßten zu-gleich/ Ooüor Heilmann/Beichtiger im Gnadenrhal/in dessen ZimmerdiePractic wider Pellicanum geschmiedet worden; M. Mauritius/einAugustiner / UNd I). Joh. Gebweiler / biyde ?rofellores IbeoloZiL:Jtem/Joh. Mernach / der Geistlichen Rechten voÄor, und Wonnek/den Flecken räume (c>). Die IKeoloAische profsüion würd neben Oeco-lampadio/dem Pellicano anvertrauet. Jener hat die Epistel an die Rö-mer / dieser das Erste Buch Mosts zuerklähren angehebt. Und sinten-mahl Anthonius Zanker/Prediger zu S. Martin/sein Amt nicht mehrverrichten könte/ist auch selbiges Oecolampadio übergeben (r)/und vonihm die Erklährung der ersten Epistel S-Johannis angehebt worden.Diese Erklahrung ist folgenden Jahrs/samt einer Zuschrifft an BischoffChristoff/ in Truck außgangen sf). Was sich aber mit Pcllicano ver-loffen/hat Lobl. zu Basel/an ein zu Landshut gehaltenes Bar-

füsser-Eapitel überschriebe. Selbst Pellicanus berichtete umständlich Ae-gidium Müller (s)/daß er nach dem LeuenbergischenEapitel/zwahr nichtverhinderen können/ daß LutheriBücher zu Basel nicht getruckt wur-den: dann je ernstlicher man sie verbotten/je eiferiger man sie gesucht.Doch habe er seine Hand darvon abgezogen: ohne daß er/nach Vermö-gen geholffen/ daß das Neue Testament in Teutscher Spraach getrucktworden / dessen ihn noch nie gereuet hette. Obige proteKores habe erofft gebetten / ihm zuöffnen/was sie an seiner Lehr zutadlen wissen: ha-ben es aber nie thun wollen. Nun seyen sie in die Grub gefallen/wel-che sie ihm gegraben. Dieser Brieff würd im Capitel abgelesen; bey-neben von Schazger mündlich brrichtet: Von Pellicano werde viel ge-redt/aber viel falsches mit untergemengt: hette nichts gethan / als waseinem ehrlichen Mann zustehet: und solle man selbigem nichts bösesnachreden. Gleichwol haben diese barmherzige Vätter / einen Reuenbezeuget/daß sie Pellicanum zu Leuenburg auß der Hand gelassen: undwürd demSchazger/um daß er selbigen verthädiget/ein Verweis gegeb?.

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