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daß er aber auß H. Schrifft nichts angebracht/ist ihm das Stillschwei-gen auferlegt worden.
Die erste Schlußred dieses Gesprächs/war diese: Es seyen die Bildervon Gott in H.Schrifft verbotten: deßhalb sie under den Christen/wedergemachet/und aufgestellt / noch verehret werden sollen. Demnach Leosolches auß H.Schrifft dargethan/wolee niemand sich mit ihm ins Ge-fecht einlassen. Doch damit die/zu Behilff des Bilderdiensts/dann undwann angezogene Schrifftörter/ beantwortet / und die Bilderfreundeaufgeweckt werden/hatM.HeinrichLüte/Predicant zuMinterthur/das Exempel der eerenen Schlang / der Cherubinen / rc. beygebracht.Welchem Leo geantwortet: Daß das Bilderverbott/durch sokhane Ge-kokt/ so wenig aufgehebt werde/als das Verbott zutöden/durch das/daß Gott der Oberkeit Moden erlaubt. M. Schmid/Commenthurvon Küßnacht/wendete ein: die Bilder weren gleich einem Stab. Aufdaß nun durch Abschaffung der Wilderen sich niemand verärgere/müffeman sothanen Stab in den Händen der Schwachen so lang lassen/bisdaß durch die Predig des Worts Gottes / der innerliche schädlichereGötz/auß dem Herz gerissen werde. Zwingltus versetzte: Was Gottzumachen verbotten / scye für keinen Stab der Schwachen zuachten.Solte man dann mit Abschaffung der Götzen warten/ bis die Götzen derinnerlichen Anfechtung abgeschaffet wurden/wurden die Bilder nimmerbeyseiks kommen: dann die Christen nimmer von Anfechtungen gele-diget werden. Propst Felix Frey sagte/die Bilder der Christen/werenvon den Bilderen der Heiden zuunterscheiden. Jene seyen Gottes undseiner Heiligen; diese seyen der Teuften Bildnussen. Leo aber hat dar-gethan/daß alle Bilderverehrung/ein Werk des Fleisches seye/0»l.s.und daß nicht Gott / sonder Satan durch die Bilder geehret werde.Was wenig andere beygebracht/war fast gleichen JnnhaKs. Damitendete sich die Vormittägige Handlung.
Noch genossener Mittagmahlzeit / erinnerte v. Sebastian Hof-mann/daß jedem erlaubt were/auß H.Schrifft anzuziehen/was er tön-te. Auch l). Balthasar Hubmeyer liesse sich vernemmen/wann jemandbeweisen wolte/ daß die Lehr von Gottes Wort irrig were/den wolleman auch hören. Als alles stillschwiege/wurden alle Pfarrer und Pre-diger der Statt und Landschafft Zürich gefraget/ ob jemand die Bil-der auß H.Schrifft vertheidigen wolte ? Antworteten alle mit Nein.Selbst der Augustiners» Prior / so vor der Reformation der berühm-teste Prediger zu Zürich war / sagte: So man das Oecrec (Päpstl.Recht) nicht gelten lasse/stehe er da wie ein Güggel. Hette zwahr noch
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N.C-G.
Ij2Z.
Erste
Schluß-
red.