Band 
Dritter Theil
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Schmidsgute Er««nerungs-Red.

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Helvetischer' Kirch engeschichten

Vußspruchüber dieGefange-nem

ohne Aufzug einzustcllen/und den Priesteren anderwertige ehrliche Nah-rung zuverschaffen geruhe. Doch erinnerte Commenthur Schmid/mansolle/fürnemlich in Abschaffung der Bildcren/bedächtlich und gemachverfahren: in dem viel die Meß/zum theil Christum fclbst/ehender wer-den fahren lassen / als die Anrüffung der Heiligen / und dero Bilder.Seyen so blind/daß sie Christi undMariXBildnuß/den tHerrgoreund die k). Jungfrau nennen : diß oder jenes Bild seye Petrus/Nicolaus/rc. die doch nur Holz und Stein seyen. Einem Bild werdevon ihnen mehr Krafft zugeschrieben / als. einem anderen Bild. Müssehiemit vor allen Dingen/demVolk der Unterscheid zwischen Christo/und einem Bild: wie man Christum/und wie man die Heiligen vereh-ren müsse: daß wir alles Gute allein von Gott / und nur durch Chri-stum empfangen: daß wer von den Heiligen begehre oder erwarte/was von Gott hermhret/auß Ereaturen Götter mache. Solches/sageich / müsse dem Volk auß Gottes Wort angewiesen werden / auf daßnicht das Volk in Beyseitsschaffung der Bilderen sage / Christus seyeihnen benommen worden. Demnach dann nun Lob!. kl-,Zilirsr,Golterkennt/sollen sie nach Nebucadnezars und Darii löblichen Exemplen/ihren Angehörigen befehlen/daß sie diesen Gott allein ehren. AufVer-nemmen/daß die Bilder weder mit Gnad/noch mit Heiligkeit begäbet/werde das Haubt entblössen/Knye biegen/das Anzünden der Wachs-liechteren/ Walfahrten/rc. vor und zu denselbigen/ von selbst fallen:und werden sich alle Knye Christo biegen. Auf daß aber die Kirchen-diener/ mit emem Mund Christum predigen/seye vonnöhten/daß einkurzer Begriff der Lehr gestcllt/ftlbigcn eingehändigct/und nach solchemModell zulehren/Oberkeitlich eingeschärffct werde: mit einem Wort/daß sie gleich den Apostlen nichts lehren / als das Christus für unsereSünden gcstorben/und auferstanden seye; und daß die / welche an ihnglauben/selig werden. Deßwegen Löbliche Oberkeit/der Ehr und LehrChristi/sich tapfer annemmen solle. Endlich beschwerte sich Awinglius/daß einiche außsireuen / man wolle Christi Leib und Blut in eine Zechverwandten: weinte damit so herzlich/daß er in der Red nicht fortkom-men können/und viel anwesende/Thränen mit ihm vergossen (n). Auchhat Zwinglius in dieser Versamlung/an die Priesterschafft eine Redgehalten/von der Pflicht der Kirchendieneren. Ist hernach unter demTitel/ der t)irr/ in Duck kommen (o).

Demnach dann sich befunden / daß die Bilder und Meß demWort Gottes zuwider / wurden die Gefangene / nach sechs wöchiger

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