N.C-G.
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imdLu-«ern ge-führt.Verant-wortetsich-
AumTod
verur-
teilt.
Stand-
hasstiger
Tod-
Helvetischer Kirchengeschichtm
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verbotten. Etliche Zeugen haben ihm harte Wort wider die Meß undBilder beygemessen. Solcher beschwerte er sich / aber seine Lehr/spracher zu den Richteren/ nämlich daß die Römische Meß / die Bilder / dasAnrüsten der Heiligen / Gott und dessen wahrhaffcigem Wort zuwiderseyen/wolle er ihnen / ohne gerichtliches Verhören der Zeugen/außge-sagt haben: und anerbotte sich/solches auß Gottes Wort darzuthun.Deßwegen wolle ihn der Landvogt nicht für Landgericht stellen / son-der versetzte: Molle seinen Handel an ein Ort bringen / da ihm rechteAntwort wiederfahren werde: darüber der Gefangene geantwortet: Ichbefehle meine Sach Gott: und bitte ihn/mich durch Christum bey sei-ner Wahrheit/bis ans End zuerhalken. Als nun Dienstag nachlnvo-eLvir,zuLucern/von denen stben zu Baden regierenden Ortcn/(ohneZürich) eine Tagleistung gehalten würd / reisete der Landvogt dahin.Man gedachte wol zu Zürich/daß der Gefangene dessen werde entgel-ten müssen / daß er ehmahl dem Außgraben des Crucifix bcygewohnet:darum hat Lobl. Stand von Zürich / ein Fürbittschreiben an die Mit-regierende Ort abgehen lassen. Als die Eidgnossen/auf Mitwoch nachLXtare/sich abermaht zu Lucern versamlcten/hat der Landvogt den Ge-fangenen dahin führen lassen / der sich dann zu des Richters Verwun-derung herzhafft erzeigt/angeregte Antwort wiederholet/und beygefügt:Solte ihn gleich die ganze Welt für Ketzerisch achten / wolle er dochdurch Gottes Hilff/bey diesem Glaub tapfer verharren. AufVernem-men/ daß er zum Schwert verurtheilt were/redete er von der Erlösungdurch Christum. Als einer der Richteren sagte: Einmahl muß ihm derKopf ab: wachset er ihm hernach wieder/so wollen wir seinen Glaubenannemmen; antwortete er: Es geschehe der Will des Herren: der ver-zeihe allen denen/welche mich zum Tod beförderen. Zu demgekreutzige-ten Herren Christo seye auch gesagt worden: Steige herab vom Creutz/so wollen wir an dich glauben. Ein Mönch hielte ihm das Crucifix vor.Aber tzottinger wotte solches nicht gedulden/ sagende: Christi Leidenmüsse mit Glauben im Herz angenommen werden: und seye viel grös-ser/als daß man es also anbilden könne. Er redete viel von des CreutzcSChristi seligmachender Krafft : so aber von keinen höltzenen/fonder vonTod und Leiden/welches Christus am Creutz außgestanden/zuverstehenfeye. Viel folgeren auf die Mallstakt: mit entsetzen über seine Reden/und Standhafftigkeik. Vielen Weinenden hat er zugerusten: «Wei-,-net nicht über mich/sonder über euch selbst. Dann ich nun auß diesem»Elend in die ewige Seligkeit gehe: ihr aber habet Ursach über euere»Sünden zuweinen : und Gott um wahren Glauben/und Buß; und
«daß