Sechstes Buch
angefrischete (66) Papstler / mit Ketzeren immer ab denCanzlen zuge-worssen/hat Lobl. xiägükrgc denPredigeren durch ein öffentliches Man-dat geborten: das H. Evangelium/und die Lehr Gottes frey und un,verborgen zupredigen: wer den anderen einen Ketzer schelte/solches aberauß tz. Schlifft nicht darthun könne: oder etwas auß H. Schrifftunbewährliches/aufder Canzel außstreue/der soll Predigens still gestel-let / und in ander weg gestrafft werden. Caspar Schalter / Stattschrei-ber/liesse sich die Beförderung des Evangelii zuVasel/so sehr angelegenseyn/daß er beseufzet/daß er es nicht weiter bringen können: und hatdurch Schreiben / auch die Müllhauser zu gottseligem Werk angefti-scher (e).
Damahls kam gen Basel Wilhelm Farell/ein um ^n.ekr. 148 9. Farelln«zu Gap im Delfinat gebohrner Französischer Edelmann/welcher zusamt kotntqer,Jacobs Fabro Stapulenst (seinem Lehrmeister / so die meiste Vo-Aores zu Paris an Alter / alle an Gelehrtheit übertreffen) GerardaRufs / und Michaele Arcande/dem Lesen H. Schrifft alliglich obgele-gen ; und damit so grossen Haß bey selbiger Hohen-Schul beholct/daßsie alle/ diß Jahrs den weiten geben müssen. Sie verfügten sich genXte-rux en Lns, woselbst Bischoff Guilhelm Brisonnetkus/sie in seinHauß aufgenommen : als welcher die Evangelische Lehr selbs erkennt/und sie anderen geprediget. Hernach ließ er sich durch Dränungen ab-wendig machen/und suchte auch andere darvon abzuführen/dic ihn abererinneret / daß er gepflegt zusagen : So er / oder auch ein Enge! vomHimmel ihnen anders predige / den sollen sie für einen Fluch halten.
Solle das Bischthum endlich aufgegeben haben / und in grossem Un-muht gestorben seyn. Faber und Rufus kamen gen Straßburg. Fa-rell begäbe sich in sein Vatterland / und als man ihm daselbst / weil erweder Priester noch Mönch war/zupredigen nicht gestattet / und derBischoff ihn vertrieben / kam er gen Basel: und verlängere in Latini, Dispu-scher Spraach mit dasigen Predigeren/über r z. Religionspuncten/als.' A" da-von der Vollkommenheit des Works Gottes : wider den Mönchen-stand: wider der Pnesteren weltliche Herrschafft: wider den auß dem scherJudenthum entlehnten Unterscheid der Kleideren/Speisen/und Cere- Spraach.monien: vom freyen Willen (ss)/rc. zudisputieren. Als die l^niverlicer,vomemlich n. Ludwig Ber(f)/Propst zu S. Peter/ihm solches ab-geschlagen / sagende: Seine Lehrsatz seyen von der neuen Lehr: hat Lobl.
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(c!ä) pallav.NILConc.l'rl-r.II.ir^. (e) NennI'ckr.IM.
VI. z. sks/ llr/lili v. IZ. ^5) Immoäicö lautlscu; Lrslin. 0^>. III.;I. Li^irüa-silienüs! circa iV. i;o;. Ureol. v.crqsrus. I?eUic.Vir.x. z.d.