Band 
Dritter Theil
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Sechstes Buch

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Weltliche aber zertrennet seyen: solle es (um Ruh zuechalten) bey obi-gem Mandat / auch bey dem Verbote der Priesterche / des Fleisch es- »

sens/rc. verbleiben: Clöster/Kirchen/und dero Zierden/sollen nicht ver-änderet werden: auch keiner den anderen einen Ketzer schctzen: oder än-derst zuglauben als ihme beliebet/nöhtigen. So aber jemand beredet/

(beharret) daß ein anderer unchristlich glaube / solle er solches an dieOberkcir bringen/rc. (x).

Wegen Zürich / schreibt Erasmus Fabritius an Vadianum/ den Zustand<Hg HoMUNg / Lelle omnia babem. bläc bora liZuro gui6am desEvan«veniens,lXla miki äe rebus LvanZelii nunciavir: Das Evangelische heltimWesen gehe dort wol von statten. Zwahr hat es auch Anstösse und Wi- 3r«ich.verstand gefunden. Nicht nur darin/daß/als man zu Statt und Land inWirtshäuseren und Gesellschafften / in der Fasten Fleisch zuessen ange-hebt/solches unter dem Verwand hierdurch vcrursacheten Aergernuß/von dem grossen Raht zu Zürich ernstlich verbotten worden (y) / son-der fmnemlich/daß die mehrere Eidgnosscn einhclkig und rähcigworden / die vorbrechende Kirchenvcrbessrung / mit Nammen auch dieBestreitung der leiblichen Gegenwart Christi im H. Abendmahl/nach alkem ihrem Vermögen / mit Darftreckung ihresLeibs und Guts zuwehren und außzureuten» Verstehe/wie sie sich hernach erklährt / jeder Stand in seiner Bottmäffigkeit.Dem/dieser Versamlung beysttzendem Rahtsbott von Zürich/anbey be-fehlende/solches seinen Herren zuhinderbringen (?). Auch ist im Nam, EldanöAmen dieser Orten/eine Gesandschafft gen Zürich komen/welche gleiches/ iche Ge-am s i. Tag Merz / vor dem Raht schrifft-und mündlich angebracht/ sandt.„daß nämlich der Christliche Glaub / so durch die Gnad Gottes und Aaste„Einsprechen des H. Geistes/von vielen heiligen hochgelehrten Vätte-„ren und Lehreren nach und nach mit viel Erfahrung/zusamen gefasst/ disRefor-„und in Einigkeit gebracht worden / (mit solchen Farwen wurden die mattonnach und nach eingeschlichene abergläubische Mönchische Neuerungenangestrichen/) jetzt solche langwierige Glaubens-Einigkeit/durch etliche "ewen.in Zweyrracht zubringen unterstanden werde / mit Nammen durchAwingli/Leu Iud/rc. «so da Gottes Wort/welches zu Fried/Ruh und„Einigkeit dienen solte / dergestalt predigen / und eigenen Gefallens«auslegen/ daß Zweytracht und Zerstörung Christlicher Treu und Ei-

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(x) ^keiner, ma. ^rlc. Lc Iliü. Lic.1. ()') /rK. Mitwoch nach altFaßn. (r) Absch. 1-ucern.Reminilc. KIX. Mitwoch vor Georg, r l. ttumeld.

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