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Helvetischer Kirchengerichten
^52? Geschrey Mmachek / hat der Hvchwächter zu Stein / auf dem SchloßErkolae. Klingen/Sturm geschossen. Als nach diesem auch andere gestürmet/sindter Auf. die von Stein/Stammheim und andere Benachbaurte (laut getroffe-lauff. ner Abred / bey so gefährlichen Läuffen / einander beyzubringen) nachdem Wasser Thür gelösten / in Hoffnung den Gefangenen/bey selbigemPaß aufzuhalten. Demnach man aber stark mit ihm nach Frauenfeldgeeitet/und ihn der Landvogt zum Rechten heraußzugebensichgewidri-Closter set/hat jener Hauff/von der Thür gegen der Carlhaus Ittingen (wo-Imnqen selbst emiche Mönchen gewesen / welche die Wahrheit erkennt) getrun-permu- gen/und von dastgem Vakter Speiß und Trank begehrt. Daselbst sindeinige auß dem Thurgäu/zu ihnen geflossen: und ist es an ein Zechen undund ber- Rauben gegangemendlich ist von muhtwilligerBursch/die Carthaus garbrennt, mit Feur angesteckk/die Bücher verbrennt/und Fische darüber gesottenworden. Eine kupferne übergülte Monstranz/ würd zerschlagen / undaußgestreuet/die von Zürich hetten die Hostien mit Füssen zertretten.Aber noch ernstlicher Untersuchung / hat sich erfunden / daß der so dieMonstranz verderbt / kein Züricher gewesen: und daß die von Zürich/Unter- von ihrer Oberkeit abgemahnet / am Tag vor dem Brand / abgezogenVogts weren. Beyde Untervögte/Wirt und Rütemann haben das Volk/alsWltt/des- xs ^ der Carthaus ungehalten werden wolle / zur Gebühr gewiesen:nen^c und giengen mit Adrian und Hans Wirt darvon. Doch kehrte derVerhäl- letstere zuruck/und blieb bis folgenden Morgen bey dem Volk.ten. Gleichwol ist Montag vor / und Dienstag nach Margaretha / zu
Zwey- Frauenfeld und Zug/von etlichen Eidgnössischen Orten beratschlagetder den"' worden/Stein und Stammheim/wegen dieser Aufruhr mit GewaltEidgnos- zuüberziehen. Darum haben Conrad Steffnauer (i) / Bürgermeister/sen. und Erasmus Schmid/Pfarrer zu Stein/ ihre Sicherheit in der Fluchtgesucht. Untervogt Wirt / und dessen Söhne/wurdcn von ihnen für dieUrsacher des Brands zu Jtingen angesehen: Doch wolten ftlbi'ge/ihresVadia- guten Gewissens sich tröstende/nicht außtretten. Vadianus/welcher we-nus ve- gen der Statt Sangallm der Versamlung zu Zug beywohnete / undschimpfet. M ein hochverdienter Arzet/nichk nur des Leibs/sonder auch der See!:ja als eine Zierd/nicht allein der Statt Sangallen/sonder auch gesam-ter Eidgnoßschafft/bey damahliger gelehrter Welt passiert (KK)/wurd inder8eüior>,mit Schmachworten so schimpflich mißhandlet/daß er inseine Herberg gegangen: um daß er aber noch keine Sicherheit hatte/haben ihn gute Freunde/durch Umweg genCappel begleitet: woselbst
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