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Helvetischer Kil'chmgLschichtm
N.C G. —.- - . - ... — .—.— -
1524. Zusag/sie nicht wegen Glaubens zusiraffen/fonder allein wegen Brand
und Raubs zu Jttingen/in Beyseyn deren Gesandten von Zünch/zu-fragen) um allgemeinem Blutvergießen vorzukommen/bewilliget: dar-über Zwinglius sich nicht geschehen an der Canzel zusagen; Gott wer«-.,de Zürich wegen solcher Überlieferung erbäsmen (züchtigen) (m).
Dero Ge- Die Gefangene / wurden zu Baden mit so grossem Zulaufs deslassenheit. Volks in den Kerker gefuhrt/daß Vogt Wirt/gegen seine Söhne sichwendendc/gesprochen: «Sehet liebe Söhne/ob nicht auch dißmahl an«uns erfüllt werde/was S. Paulus geschrieben: Wir sind ein Schau««spiel worden der Welt/den Englen/und den Menschen , ? Dieser würd/gleich im ersten Examen/wegen Abschaffung dcr Bilderen/und andererReligionssachen befraget: dargegen der beywesende Bottschaffter vonEcharffes Zürich zwahr alsobald piocoltiert. Doch hat man ihm und seinenExamen. Söhnen/hart mit der Folter zugesetzt. Als Herr Hans/wegen Hcfftig-Nicht oh. keil der Marter geschrym / barmherziger / ewiger Gore!ne Be- komme mir doch zn Trost und teilst! Sagte einer der lncM-schim. ^wren : Wo ist jetzund euer Christus ? Heisse dir deinen Christumprang, hassen. Andere harte Reden sind mehr geflossen.
Nach Vermessung vier Wochen/ist Herr Hans Oechsli/welchersung^ ' von Frauenfeld gen Lucern geführt / und peinlich examiniert worden/nach angehörter Kundschafft und Bergicht / auf ein Urfted seiner Ge-fangenschafft erlassen worden: gegen Vürgschafft/ den Kosten so überihn ergangen/auch so ihm etwas werters möchte aufgelegt werdcn/ab-zutragen(n). Würd hernach Pfarrer genElgau undBülach/imZü-richgrbiet. Starb selig zu Zürich.
Nnkerbogt Vogt Wirten Frau/verfügte sich gen Baden: um für ihren Man/W'tt ehr« als einen Vatter vieler Kinderen/ zubitten. Beyde Untervögte hattenbar. 22. Kinder/und 45. Kindskinder. Als sie stch/samt einem procuracor,bey einem deren Bottschaffteren angemeldet; antwortete dieser dem kro-curmori: «Es ist wie du redest. Ich bin zum zweyten mahl Landvogt«im Thurgau gewesen: und habe (jederman »«gescholten) keinen freund-licheren und ehrlicheren Mann gefunden als diesen. Er hat alle mei-«ne und des Landgerichts Diener / allezeit freundlich empfangen. Ist«auch gegen Einheimische und Frömde gastfrcygäbig.- darzu einwahr-«haffter und redlicher Mann: und seinHauß ist immer einem Eloster/«Wirtshauß und Spittal/gleich gewesen. Er war allezeit gehorsam/»nie aufrührifch: und mich wunderet / wer ihn in diese Aufruhr ge-bracht.
(m) Lulknx. Reiorm. Mc.p.iro. (n) Absch. Bad. Freit, nach ülättksei.
r r5. Frauenf. vor O.M. L zr.