Band 
Dritter Theil
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Sechstes Buch.

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- N.C G-

„bracht. Darum hette er gleich gestolen / gemördet/ rc. wolte er ihm ^24.„helffen verschohnen. Dieweil er aber die Großmuker Christi/die H. unver.„Muter Anna; und die Muter der Muter Gottes Mari^/verbrennet: A'-ldeter„so muß er sterben/und ist kein Mittel darvor». Der ?rocurawr ver- Tod.setzte: „So erbarme es Gott/daß ein frommer Mann/und der nichts„als vonHoitz gemachte Bilder/verbrennt/weniger Gnad finden soll/

„als ein Dieb/Mörder/rc. Diß wird kein gut Geblüt gegeneinander„setzen (0).

Den 26. Tag Herbstmonat wurden / Untervogt Wirt/ Burk- Mmr-hart Rüteman / und Herr Hans Wirt / durch IX. Eidgnössische Ort/ theilung.(dann Zürich wolte bey der Verurtheilung dieser Unschuldigen nichtsitzen) zum Schwert verurtheilt: M. Adrian Wirt/Haben die Richter/seiner Muter geschenkt. Nachdem solches denen Verhaffteten hinder-bracht worden/hat der Vatker seinen Sohn Adrian/erinneret ihren Todnicht zurcchen. Hans Wirt aber hat diesen seinen betrübten Bruder/ Gedulttmit diesen Worten aufgerichtet: „Du weiffest/daß wir Gottes Wort„in Treuen geprediget: doch allezeit das Creutz darbey. Darum weine»nichk/seye herzhafft und zufrieden. Ich danke Gott/daß er mich heut„vonwegen seines Worts zuleiden und zustreben gcwürdiget. Sein„Namm seye in Ewigkeit hoch gelobet. Sein Will geschehe». DieVegierd nach dem Tod war desto grösser/weilen ihr armer Lcib/in fastzehrn wöchiger Gefangenschafft/fürnemlich durch die strenge Foltcr/übelzugerichtet war: welches sich / bey dero Entblößung zum Schwert ge-zeiget.

Hans Wirt/dem jüngeren/wurd in der Verficht vorgelesen; hm Wahr.be in der Fasten/Fleisch und Eyer geessen: Kranken/ohne Veicht/Liccht daffee ur-und Glogken / das Sacrament gegeben: nicht Meß halten wollen / als desdem Christum zuverkauffcn nicht gezimme: Seye besser das Gelt denArmen geben/als S. Anna/welche keines bedörffe: Seye lang kein des,ser Werk gcschchen/als die Abschaffung deren Bilderen. Beyden Un,tervögten/wurd vorgelesen/daß sie der Abschaffung und Verbrennungder Bilderen beyqewohnet: und andere Articul/deren etliche UntervogtWirt widersprechen wolte: würd aber von seinem Sohn Hans erln- Herzimdneret/solches hingehen zulassen: zumahl der Antichrist mit Unwahrheit Wnd.sich beschönen müsse: Gott amj allgemeinen Gericht/die Unschuld undWahrheit/vor der ganzen Welt offenbaren werde: sie aber durch Glaub -^d.und Gedult überwinden müssen. Als sie der Priester von Baden/der

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