Los Helvetischer Kirchmgeschichtm
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1524. ben ersehen / daß er Zwinglium der Ketzerey beschuldige/und sich zu ei-Anerbiete nem Gespräch mit selbigem anerbiete. Nun seye Zwinglius geneigt/gegen Ec- sedem Rechenschafst seines Glaubens zugeben / auch habe Lobl.
mim. , vor mehreren Jahren sich anerbotten/diejenigen/so sie eines besse-
ren/als sie angenommen/auß H. Schlifft berichten können/anzuhören.Zwingli zwahr seye geneigt/an jedem Ort/dahin die Oberkeit ihn wei-sen werde / zu solchem End ^erscheinen; aber Lobl. seye ent-
schlossen/ihm nicht zugestatten/daß er mit Eccio ausscrt der Statt rede.
Eecio/ Nun Eccius zu solcher Unterredung sich angebotten / ersuchen sie ihnÜbersee von Gottes und von Christlichen Glaubens wegen/ehest als ihm mög-detes Ge- zjch / gxn Zürich zukommen/um die H. Schrifft/über die entstandenen
lsn. Streitfragen/zuuntersuchen: ihm / schon er das Kürzer ziehen solte/fürsich und alle / die er Geist-oder weltlichen Stands mitbringen werde/sicher Geleit für Leib und Gut/in ihre Statt/und wiederum naher Haußversprechende. Um solches ist ihm / neben dieser Einladung / ein abson-derlicher Geleitsbricff / durch einen erpressen Stattläuffer überschicktworden. Eccius antwortete: Habe gemeinen Eidgnoffen/ von welchener noch keine Antwort erhalten / die Benennung eines Platzes überlas-sen. Damit ist diß Geschähst ein ganzes Jahr sitzen geblieben.
-Ire^rü Dem entgegen was Zwinglius von dem Ansehen Göttliche»ksrääoxa. Worts geschrieben / hat Conrad Träger/Prior von Augspurg / um dieEidgnössische und Straßburgische Kirchen zubeunrühigen/hundert ?a-r-Moxs, wie er sie billich genennt/an Tag gegeben / und zu Freiburg inUchtland disputiert. In dieser Schriffk hat er die Menschensatzungen/gegen die Gebott und das Wort Gottes verfochten: und die Kirch derH. Schrifft vorgezogen. Ist aber von denen Straßburgischen Kirchen-dieneren trefflich abgefertiget worden (b). Diese forderten ihn zur oiss>u-rsüon gen Straßburg: selbiger ^täßiiirar versicherte ihn des Geleits:aber Träger wolte nicht erscheinen. Inzwischen hat das Evangeliumzu Straßburg/ungeachtet starken Bischofflichen Widersiands/merklichzugenommen.
Eidansf- Neun Eidgnössische Ort / schreiben auf Martini von Lucern a»ftnBegsh« Haubtmann und Nähte in Wallis / „daß Zürich in die LutherischeAn an „Sect und bösen Mißglauben gefallen: Bilder und Gottszierden auß„den Kirchen gethan: alle gute Christliche Ordnungen und Gebräuche/„so ihre Vorfahren etlich hundert Jahr gehalten/vernichkek. Diese Lu-therisch oder Zwinglische Sect dicne/den gemeinen Mann wider alle,-Oberkeiten zuhetzen: zerrütte und verachte alle Gehorsame/Ordnung/
»gut
(b) 8 c»!r. I. x. m. is 5 z. 170.