Sechstes Buch. rr;
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käuffer augenscheinlich das Kürzere gezogen/und von der Oberkeit ver- 1525.
mahnet worden/ihrem Irrthum abzusagen/und Gottes Wort sich zu-rinterwerffen. Die armen Leuth antworteten immer: Man müsse Gottmehr gehorsamen als den Menschen: beharreten boßhafftig Gott zuwi-dersireben: und haben sich erkühnt/ sonderlich zu Zollikon (nn)/eme ab-sonderliche Kirch anzurichten/woselbst LaurenzHochreutiner von San-gallen/Grcbels fleissiger Lehrnjünger/sich offt eingefunden.An gleichemOrt ist die Gemeinsame der Güteren/auch selbst der Weiberen ('^/ein-geführt worden. Als sie in nochmahliger/dcn 22. Tag Merz mit ihnen Zweytegepflogener Unterredung/über die vormaht kräfftig beantwortete Grün- vig,urr-de nichts beyzubringen wußten/wurden etliche gesanglich angenomen: «on.von solcher / ihnen keines Wegs gestattender Sönderung / abzustehenernstlich erinneret: die Außländer/(deren einer gewesen Andreas Ca-stelberger/auß Pündten/welcher gefährliche Bücher ins Land (00) ge-bracht) verschickt: die Einheimische/so Besserung versprochen/zum theillosgelassen ; welche aber an statt der Verbesserung in die HerrschafftGroningen sich verfügt/Zwinglium häßlich geschmächt(o)/und grosseUnruhen angerichtet. Die hartnäckigere wurden (um zuverhinderenDaß sie keine Empörung anrichtcn/noch andere an der Frömde verführ-ten) in Gefängnuß behalten / bis sie theils mitGeltstraff/ theils mitBandisierung angesehen worden (p). Fehrner hat die Oberkeit durchein öffentlich Lcliäk verbotten/daß bey Straff der Bcmnisierung/keinersich widertauffen/noch die Kinder ungetaufft lasse: die Prediger sollendie Kinder / welche die Widertäuffer ungetaufft ligen lassen/wider derElteren Willen nemmen und taussen. Die Widertäuffer aber/um de-sto sicherer empor zukommen ; haben fehrner auf die Bahn gebracht/daß under den Christen keine weltliche Oberkeit seye : zumahl keinChrist solchen Stand vertretten möge(q). Manz beredete sie; durchden Widertauff werden alle sündliche Gelüste und Begierden außge-löschet: rühmten sich deßwegen ohne Sünd seyn. Fehrner lehrten sie/daß wer/nachdem er den Glauben einmahl empfangen / in die Sündfalle / keine Vergebung der Sünd zuhoffen habe: von jeder Sünd ver-stehende/was ^ebr. 10:26. von der Sünd in H. Geist geredet wird.
Und daß die Bücher des A.T. keinen Nutzen mehr haben (rr).
(nu) Ott.6. isrs. § k/. ttalrm. p. zzs. (n) Oecot. Lc 2uin°I. t.S7. (00) Ocr.^.c. § rz. (o) Oz>.II.;7-b. (p) Lulün^. 6 .nsb.I. 4 - («j)
Olt .6. c. L 1 z. 16 . Hslrm. ;z8-mulcs contuse nsr-rsr, Ksiaalä. L 61. 1 iA. (rr) Oeco!. Lc x. 8S- b.