Band 
Dritter Theil
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Sechstes Buch. ^4-7

Brieff an die von Eßlingen geschrieben (r): „daß etliche so gar Wider»seine Lehr vorn H. Abendmahl toben/geschehe darum / daß sie selbige„nicht widerlegen können. Zu Zürich habe man im Streit wider die»Widertäuffer erfahren/daß kein besser Mittel seye Einigkeit und Fried„zuschalten / als daß die streitig gemachte Glaubenslehren/auß Gottes„Wort mit Fleiß untersucht werden. Wo solches geschehe/habe man„des Beystands Gottes zugemessen. Nicht diejenige seyen Schwer-„mer / welche das mündliche Essen des wesendlichen Leibs Christi wi-dersprechen / sonder diejenige/welche sagen/daß sothaner Leib mit dem„leiblichen Mund/aber geistlich genossen werde: als welche sich ereife-.„reo für eine widersinnige Sach: und gleichen sich jenem Mahler/wel-„cher Edelleuthe bereden wollen / ihre Kirchen mit schönen Gemählden„Sezieret zuhaben/so aber allein von Ehelich-erzeugeten gesehen werden„möchten. Um daß nun anwesende Edelleuthe für keine Bastart ge-halten werden wollen/haben alle gesagt/ste sehen die Mahlerey. Also„wann diese grosse Lehrer schreyen/die so die wesendliche Gegenwart des„Leibs Christi nicht glauben / seyen keine Christen/ sonder Schweriner:„wolle jederman gut Christ seyn/und die Gegenwart glauben/schon sie„selbige nicht glauben.

(r) dton lezirur in O^eribu; 2uinZIi1: 1cüe I-ÄVAt. kM.Lacr.x.rS.

N.C-G-

IZ 26 .