N.C.G.
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Helvetischer Kirchcngeschichten
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wegen der
Religion.
BischoffSvon GenfLeichtsin-nigem.
Hinde»nnffen desEvangelijdaselbst.
den. Arnold wil auch nicht gesiattcn/daßParacelsus ein Trunkenboldgencnnet werde. Aber was Joh.Oporinus (welcher zwey Jahr diesesMannsHaußgenoß undSchreibergewesen); auch Bullingerus/vondessen garstigem Umgang/als selbiger zu Zürich sich aufgehalken/an E-rastum(e) berichten: kan hierinn denAußschlag geben. Worbey nichtzuvergeffen/daß Oporinus bezeugct/er habe ihn niemahl gesehen betten.Deßwegen/daß er den öffentlichen Gottesdienst nicht gelübct/nicht sofast zubewunderen/als daß dessen Patronen/solche Ruchlosigkeit beschä-mn wollen ss). Ob diesen auch gefalle/daß ihm alle Religionen gleichgewesen / das ist/daß er von allen gleich wenig oder gar nichts gehal,ten (Z) haben soll/überlassen wir dero Gewissen.
Nach damahliger Zeiten Gewohnheit/sind die V. Ort/gen Weg-gis / an eine Faßnacht kommen. Was daselbst abgcredt worden / hatsich geausseret/als sie bald hernach / samt Freiburg und Wallis/den so-genanten Walliser-Bund aufgerichtet / bey dem Römischen Glaubenzubleiben: und so deßwegen Krieg entstehen solle/einanderen beyzuste-hen. Die ältere Bündnussen wurden von ihnen vorbehalten / außge-nommcn/den Articul den Glauben betreffende: zu dessen Beschirmung/wollen sie sich keine ältere Bündnuß irren lassen (K).
In dieser Fasten / soll Bischoff von Genf/ eine Bürgers Tochterentführt haben. Welches ihme bey der Burgerschafft groffm Unwillenverursachet. Solchen zustillen/hat er (nachdem er den Raub zurück (>)gegeben) bey denen Bürgeren ums Burgrecht sich beworben. Solcheshat er erlanget / und am 25. Tag Heumonat/ zu allen Bürgerpflich-ten sich verbunden (K). Auch liessen sich etliche Vischoffliche Bedientebrauchen / als etliche Bürger in der Statt des Herzogs von SavoyWaapen zerschlagen. Fehrner hat Bischoff Petrus/zu Bern um dasBurgrecht angehalten: ist aber abgewiesen worden (i). Anfangs warer von des Herzogs Parthey. Hernach hat er mit den BürgerenFreundschafft gemacher- Als ihm aber solche Freundschasst/dcs HerzogsUngonst erweckt/hat er sich wiederum auf die Herzogische Seiten ge-wendet (m).
Schon damahls bezcugeten etliche Bürger von Genf/eine sehnli-che Begierd nach der reinen Evangelischen Lehr. Es mangelte ihnen
an
(c) I-ü). M. rz8. ("() ^.rnolä ttLrc/ XVI. rr: 7. (») Trakt, ^lcäic.park. I. p. r4. k<^. rz-. kiz. 25a.(1i) Lukk. Ulkt. Ues. 214. Hc!ru6. ljkkt. 61a-ran.klkcr. (1) Fjianlr. 6en. Rekt. pa§.ar. Kec caktiorT^ikcopur 6uricnki^äeUtiLk. iri^cklr, II. c. ro. (k/ Zurret. Re5.6ene7.^lkc. (1) §rccl. II. 67a. (w)Kcs. 6en. cir.