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Sechstes Buch.
ger/als den Nömisch-gesinneten Orten zugekhan/undder reinen Evan^gelischen Predig begehren/hieran gehmderct werden. Solchem wider-setzten sich die Römisch-EatholischeOrt: einsträuende/was under denEidgnossen das Mehr werde / deme müsse der mindere Theil folgen.Denen aber Zürich und Bern geantwortet: Wann man in zeitlichenund solchen Sachen mehre / so ihre Bündnussen berühren: und von de-ren wegen/ihreVoreltercn in den Bund kommen/ wollen sie sich vommehreren Theil nicht sonderen. Aber Gottes Wort / könne keinemmenschlichen Mehr und Urtheil unterworffen werden. Über das erläu-terten sie sich/daß sie gar nicht (wie etliche außgegeben) jemand mit Ge-walt von seinem Glauben zutrengen/und den ihrigen aufzuzwingen/be-dacht: können aber auch nicht geschehen lassen / daß diejenige Gemein-den / weiche in gemeinen Vogteyen / Gottes reines Wort durch dasMehr begehren / darvon mit Gewalt abgeschreckt / oder deßwegen ge-strafft werden. Endlich haben Vasel/Schaffhausen/und Appenzell ver-mittlet/daß keine Weitläussigkeit entstanden (Z). Zu welchem auch ge-schlagen/daß Frankreich die Eidgnossen vermahnen lassen/sich nicht zu-übereilen/auf daß die Eidgnoßschafft/wegen der Religion nicht zerrüt-tet/noch zertrennt werde (h).
Pelagms am Skein/Psarrer zuTrogen/Appenzellerlands/kam an diean den Rheinthalischen Gränzen gelegene Leze/predigete alldort beygrossem Zulaufsderen von Aitstätten (woselbst Amman/Hans Vogler/des Evangelii sich eiferig angenommen) und anderer RheinthalischenGemeinden (i). Die von Mstäkten begehrren/daß ihnen die von Züricheinen Evangelischen Prediger sendeten : deßwegen ihnen Joh. Valen-tin Fortmüller von Waldshut/überlassen worden: welchen der liebloseund ungeliebte (K.) v. Winkler/Meßpriester zu Altstäkken/alsobald aufdas schwärzeste angeschrieben (l). Au dem so haben etliche Gemeindenim Thurgäu/Steckboren/Ermatinqen/rc. so dann die vonArbon/Ro-schach/rc. und andere / in den Bischofs Constanzischen und Abt-San-gallischen Gerichten ; sich mit niedrer Hand vereinet / und durch eineVottschafft / zu Zürich anzeigen lassen / daß sie des ewigen beständigenWorts Gottes / von Herzen begnüg seyen: und verlangen / daß ihnenselbiges frey und rein Mprediget werde / und sie darbey geschirmer wer-den. Zürich ersuchte gedachte Prälaten schrifftlich der ibrigen Christli-ches Begehren nicht zumißdeuten. An statt beliebiger Wilfahr/ haben
fff diese
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