Band 
Dritter Theil
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Sechstes Buch

sen Sätzen haben sie die Genugtuung undLehren derMenschen/Elo-. -52^ster-Gelübde/rc. verworffen. Die Ordens-Elöster/seyen nichk/wie mansie genenet/Gotteshäuser/sonder Häuser des Irrthums und der Finster-niß: innert 500. Jahren/seyen mehr als so. Seelen in derKirch ent-sprungen : Diejenige Werk der Closterleuthen / so einigen Schein ha-ben/seyen meistens wider Gottes Wort: sonderlich die verderbliche/ver-söldete (ums Gelt gehaltene) Meß / das scheinheilige Singen und Le-sen/ mit gewissen Kutten tragen / und verbieten und unterscheiden derSpeisen undTagen/Vigilien/Betten/Glogkenstürmen zu gutem denTodten: Kerzen / Saltz / Wasser/ Palmen/ Fladen weihen: den Tauffbeschweeren. Kurz: Damahlige Möncherey/wird daselbst mit lebendi-gen Farben entworffen: und dieser Mänglen Ursprung gründlich gewie-sen (m).

Etliche in gemeiner Eidgnossen Schirm oder Bottmäffigkeit ge- Mforma-legene Oerter/Haben sich in diesen Läuffen öffentlich zum Evangelio be, An imkennt. Diessenhofcn hat Mitwoch vor Palmtag die Bilder abgethan anae»(n). Zu Mellingcn wurden/am (27. Tag Merz) Osterabend/die Bil- nömmen.der auf dem Kirchhof verbrennt/und die ungleich-gestnnete Priester ab,geschaffet(o).

Dinstag nach Mikre, (;. Wochen nachOsteren) besamleten die L<mdsge-V. Ort eine Thurgäuische Landsgemeind gen Weinfelden; dahin auch wemd zuGesandte von Zürich kommen. Eines und anders ward nach selbigerZeiten Beschaffenheit vorgetragen. Sonderlich ward beyderseits/ kla- ^ 'gend entdeckt/das gegen einander tragende Mißtrauen: in deme den E-vangelischen/die mit Oestreich gemachte Bündnuß/nichk recht gelegen:die Römisch-Catholische aber den ihrigen eingebildet / man seye gewil-let/sie mit Gewalt von der Meß zunohkigen/ oder ihnen sonst etwasSchadens zuzufügen: ihnen/den Lobl. Orken/gcschehe an ihr Herrlich-keit in gemeinen Herrschafftcn Eingriff/rc. Fehrners ist bey dieser Gele-genheit bemerkt worden/daß die im Thurgau/ehmahls durch eine Vott-schafft zu Zürich anbringen lassen / daß sie sich Gottes Wort anzunem«men vereiniget: und begehrt/daß man ihnen Prediger zusende. Wiedann auch damahlige Landsgemeind übermahlen bey Gottes Wort zu-bleiben sich entschlossen. Veregkes Weinfelden soll durch Joh. Zwick/

Prediger zu Constanz reformiert worden seyn. Das Jahr ist mir un-bewußt.

Auf den i. Tag Mey / ritten Abgesandte von den verburgerten Ebanqeli«Evangelisch-Eidgnössischen Stätten in die v. Ort/mitzweyfachem Be» sHe Gr-ill ij fehl. fand-

(m) Lullilig.ltek.n. L PLZ. ;r. (n) 8tumx>I,.p. Zs 4 . (o) 8rer1. r: rr. b.