Helvetischer Kirchengeschichtm
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und Wein bezogen. Deßwegen Meyer und Naht zu Biel/an den neuenAbt/Johann Bellefonk/Montag vor Magdalena geschrieben: «Bis-her habe ein neuer Abt dem Entlehnst / dem Papst zuRom/für seine„dontlrmarion zwey oder drey hundert Gulden geben. Nun mögen sie„nicht leiden/daß ?ein Gottshauß dem Abgott zu Rom nitzid mehr ge-„be: sonder sich bcnüge/daß er Abt/und mit gutem Gonst Wissen und„Willen Ihres Gn.Hrn. von Basel - damit seye er genugsam con-„6rmiert und bestätiget: werde der Abt über dieses Schreiben dem„Papst etwas schicken/wollen sie von Jhm/dessen ein zweyfache Summ„haben-, (6). Ohnlang hernach hat Bischoss/den Heinrich (e) Pour-celetti / (welchen er einen »»könnenden Priester nennet) Hindcrfäß zuViel; Prediger zu Füglistal/allein darum/daß er die Meß verlassen/und das Evangelium angenommen / unter dem Vorwand/ daß er ineinigen Höfen Delsperger Thals sich enthalten / und Meutereyen undheimliche Anschläge angerichtet habe/durch sein? Amtleuth/zu Sassi vestmachen lassen. Solches Bischofsliches Verfahren / machte den gemei-nen Mann sehr unrühig : sonderlich weil etliche Bischossliche sich ver-nemmen lassen / bald mehr Pfaffen einzuholen. DeßwegenBern und Biel den Bischofs gewahrnct/daß er gesagten Prediger le-dig lassen : und diejenigen / so ihres Christlichen Glaubens sind / nichtvechten wolle: Hierauf Heinrich auf freyen Fuß kommen M. Als derBischofs fehrner zu Don Lrellon, hinder der Graffin zu ValendiwdenZehenden/den Priesteren und Predicanten zu S.Jmmer/in Verbotegelegt/hat Viel/als Casivögte des ClostersS.Jmmer/Sonnkag nachBarthol. den Bischofs schriffNich crtnneret/den Arrest zuertedigen/unddie Güter dem Gottshauß folgen zulassen: mit Vegehren/daß der Bi-schofs durch selbigen Botten wiederum ankwortc/um sich darnach wis-sen zuhalten. In der Fasten / vor Sonntag Oculi diß Jahrs/ ist diedroben berührte Reformation/S. Immmhals / in der Landschaffk Er-gue von Viel vorgenommen worden. Hafner (g) sagt: Die Vieler ha-ben die Kirch in diesem Thal/samt des H. Manns (Immer») Gebei-neren/in Grund verwüstet/die Ornat und andere köstliche Sachen aber/nach Gewohnheit zu sich genommen. Die Bruntrautische Jesuiten (k)setzen hinzu: Daß die zwey Wunderbrünnen/zu welchen etwann grosseWalfahrten geschehen ; und welche von vielen in die Fehrne geführtworden; nun in Reformiertem Gewalt seyen. Gebrauchen sich hierbeyeiner Redensart/mit welcher sie wol hetten daheim bleiben mögen . son-derlich
(ä) »15. kiel. KI5cr. (e) äl. - In »15. Llcl. L15. M clc. L:
E.LIel.Mc. (§) ^ä/^.6oo. (k) ö-5 §. x.