Band 
Dritter Theil
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_Sechstes Buch._529

Soldaten beschädigeten niemand/ohne daß sie geessen und getrunken/und die Kirch von den Bilderen gereiniget. Darum aber daß Joh.

Vogler / Amman zuAltstätren/ diesen Soldaten imDurchzug Pro-viant verschaffet / ist er/nachdem die Sachen sich geänderet; als ein Ur-sache dieses Unterfangens angesehen / und ihm auferlegt worden / denOberricderen dritthalb hundert Gulden zubezahlen (c). Nach erhalte-nem Vurgrecht zu Zürich / hak ihn der Herr von Rappolstein/zu einemSchaffner zuReichenweyer gemachet: in welcher Verwaltung er ^n'.

Cdr. Is 62 . noch gestanden (cy.

Für die Eidgnosscn sind Klägden kommen / der Appellationen we- Bisthoff.gen / so in dero Graffschafften Thurgäu und Baden geschehen. Daß Uchesman nämlich die Bischöffliche Nähte nicht zuergreiffen wisse/sonder sie Gerichteinest zu Merspurg/ änderst zuGejenhofen gezeigt werden. Dardurchdie arme Lcuth in grossen Kosten kommen. Ist ihm/wie vormahl auch/ gehalrmgeschrieben worden-hie disseit Rheins einen kommlichen Platz zubestim- werden,men/darm't die arme Leuth wissen/wo sie die Nähte finden mögen (e).

Bischoff hat hierauf sein Gericht gen Creutzlmgen verlegt/und auf derEidgnossen Begehren/mit Eidgnoffcn/und Innländischen Personen be-setzt M-

Als zu Schaffharisen beyde Prediger/wegen des H. Abendmahls/ Verbell,zweyträchtig / und die Vesper noch so gehalten war / daß die Pfaffen/ kommmgdamit sie nicht müssig weren/Latimsche Psalmen und anders/ doch nichts ARe.wider Gottes Wort/gesungen: auch Altäre und Bilder noch nicht ab- zuSchaAgethan: hat eine Gesandschafft von Zürich / Bern und Basel Sonn- Hansen,tag vor Jacobi/ vor selbigem kleinen Naht um Verbesserung angehal-ten : auch daß / nachdem sie einen Päpstlichen Predicant im Paradeisabgestellet / sie einen Christlichen dahin ordnen (g). Also wurden Ve-sper/Bilder/rc. abgethan/mit Versicherung/ etliche Gelehrte zuberuffen/welche sich wegen des Sacramentstreits bey ihnen unterreden. Nach-dem fehrners/dortige Gebräuche im H.Abendmahl/noch nicht jedermangefallen/hat Oecolampadius Ritterum schrifftlich erinneret/schon wederzuhoffen/ noch villeicht rahtsam were/ daß aller Orten gleiche Kirchen-gebräuche eingeführt wurden: gleichwol etlichen lieb werc/wann Schaff-hausen die BaslischeKirchengebräuche annemmen wolte: dlon im w-

mulruaeias, M kriAicium ^uäicoreirl vel 8 peLkarorem äiminsnt: ne-que im curiolas, ur conscienrüs periculoste 6 m,als welche weder 0 h-

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(c) Null. Rcf.II. 4s. Halrm. 434- Hub. Vlt. V-cl. p. s i. 5z. (ä) VoZl. NpiLL<t Null. Scc. (e) Absch Iahn. r 6 .Iun. K i. sf) Msch. i 8 .^v. § 8 . (Z) Ahsch.

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