Band 
Dritter Theil
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5-78 Helvetischer Kirchengeschlchten

aber/wegen genauer Verlegung der Passen/vergeblich. Hiemit ist derFeind in der Züricheren Land kommen/eh genügsame Anstalt wider sel-bigen gemachet worden: und hat man bald gesehen/was auß derSachwerden wolle. Allermassen schon an besagtem 9 Tag Weinm./Abt vonCappel an P. Simler geschrieben : „Die Zeit ist hie / daß die Ruthe„Gottes sich wil erzeigen. Die Eschenthaler und Welschen kommen„heut und Morgen,,. Unter gleichem Dato /publicieren die v. Ort(nachdem sie zu Brunnen (b) bey ihrem Eid erkennt/sie hetten genüg-same Ursach zukriegen) ihre wider Zürich und Bern führende Beschwer-den. Nämlich / dero mit Constanz / und Straßburg gemachtes Burg-recht: Item : die Ursach des Proviantabschlags/seyen nicht die Schmäh-wort wider Zürich / sonder der Glaub. Dann (sagen sie) wann wir„glaubten das / so sie glauben: und wir schon ihnen alles das Böse/so„aufErdrich je kommen/zugeredt hetten/wurden sie des nicht mehr ge-denken. Fehrner/widersprich« ihr Manifest/daß sie/ein frömd Volkin die Eidgnoßichaffk zubringen gesinnet: bezichtigen die Stätte/hin-derrugks der Orten einen Brieff aufgerichtet zuhaben/Krafft welchessie um alle im Landsfried begriffene Articul / den feilen Kauff abschla-gen mögen. Diese und übrige Articul/wurden in einer zweyten Schrisstaußgeführt / und über Rhein hinauß an frömde Fürsten und Stätte-rünk Or. übersendet. Auß dieser Schrisst bemerken wir allein diese Wort:„Dietisches --von Zürich und ihre Anhänger / schelten uns/als ob wir den Fried an

Kriegs- „ihnen nicht gehalten: und haben doch des kein Fürwort/dann daß sieNämteü. „sggen / wir schmähen sie mit Worten/rc. und wollen darauß Ursach„nemmen/uns den feilen Kauff abzuschlagen: dessen sie aber/vermög„Landfriedens/weder Fug noch Recht haben. DanndieAbstrickung„des Proviants niener aufgestellet / dann ob uns Kosten zugeben ge-sprochen/und wir den nicht geben wolten: alsdann möchte man uns„Proviant abschlahen/und sonst nicht/rc. wie dann sie / bis auf ein„Concilium/bey bisheriger Lehr bleiben wollen; also wollen sie sich nicht„nöhtigen lassen / die durch Zwinglium / und dessen Mitgesellen einge-pflanzete Neuerungen/einzugehen:noch zugeben/daß derselbigenBü-„cher bey ihnen gelesen werden. Seyen des Gemühts nie gewesen/die„von Zürich und dero Anhänger/von ihrem Glauben zutrengen: wol-len aber auch nicht zusagen/denen von Zürich/wider männiglich/r'n„was Gestalt selbige bekümmeret werden möchten/beyzustehen. Weilen„es mit ihnen nicht mehr eine Gestalt habe/wie damahl/als sie in Bund„kommen.

Um

(b) LLron. I'uZ.Lt/cr.x.m.rf.