Band 
Dritter Theil
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SechStesBuch. 6-n ^

ira refsrre velle bonette, Lutherus scye in sich selbst gegangen (>). ES »5ZZ-hat aber Bullinger/bey angeregtem Brieff Lutheri Anlas genommen/

Lobl. Raht und Burgerschafft zu Frankfort/seine Erklährung über dieApostolischen Gcschichten/zuzueignmi'um zuweisen/daß die Kirchen al-lein nach Gottes Wort eingerichtet / und niemand nach menschlichenbeurtheilt werden muffe. Das Antwortschreiben beweiset/daßdiese Anspraach gnädig aufgenommen worden. Buccrus würd beglei-tet von v. Barrholomeo Fontio von Venedig / einem gelehrten Bar- Auch Bar.füffer(K)/welchen das EidgnöffischeKirchenwesen/und die in seinem tholom-iBeyseyn zu Zürich/Müllhausen/rc. gehaltene 8^noäi, trefflich benü- Fontij.get. Dann die Begicrd nach der Wahrheit / war in Italien so groß/daß sie die Bücher der Evangelischen verlanget: welche dann von Joh.Comandro / Pfarrer zu Chur / in grosser Menge dahin versendet wor-den.

Bey Anlas deren/nicht allein zu Wittemberg/sonder auch zu Zü- Waiden»rich getruckter Behmischer Glaubensbekantnuß / achten wir nicht un- Zu»bienlich/einen ohnlang hernach außZittau in der Marggraffschaffk derOber-Lausnitz (in den Sechs Gräeren genennet) gen Zürich über-sendeten Bericht/Hie mitzutheilen. Nachdem vermeldet worden/daß inOber-Lausnitz / bey den meisten die Wittembergische Nachrmahlsge-bräuche in Uebung / heißt es : die Brüder in Behmen und Mähren/welche den verhasseten Namm derPicarden und Waldenseren tragen;halten das H. Abendmahl fast auf gleiche Art wie ihr (zu Zürich)/rc.

Ich wolle etwas von dero Umgang schreiben/ ich schließe aber auß desSei. Oecolampadii Sendbricffen (lM/daß etliche dieser Vrüderen beyeuch gewesen. So viel ich von ihnen kenne (deren nicht wenig sind) sowünschen sie eueren Kirchen alles Heil / besonders die Vorsteher / undEdelleuth/der Freyherr vonKrayku/rc. Man unterlasset nicht sie zu-erschrecken (-!).

Als diß Jahrs Lutheri Buch von der Winkelmeß/in welchem von LutherOecolampadii Tod obbemeldeter unmilter Bericht enthalten/ans Liecht von derkommen: vermeinten die von Zürich/es were nunmehr Zeit sich zur Ge« Winkel»genwehr zustellen. Doch als dero Schutzfchrifft fast abgefaffet war/lies-sen sie sich durch die von Straßburg übermahl zu Ruh weisen (i).

Erafmus hat in seinem Buch von der Einigkeit der Kirchen/ (ist Erasmuseine Außlegung über den 84. Psalm) eine Vorfchrifft gemachet/ nach Pdwelcher seines Bedunkens/ die Lutheraner und Papisten sich vereinigen A^r»

nnnn iij sol- einigst,.

(i) Llaur. rz.Ltsi. (jc) 16. slclc) ILS huj. LoM.

k-(11) Oj>v.kerZener. rr.kebr. /V. (1) ZärtSM. r.