Band 
Dritter Theil
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Zdelvetischer Kirchcngrschichtm

N-CG. - - -—-

i;z8. am verständlichsten ist / vortragen werden : welches Luther auch thunmöge(e).

Luther, Donstag nach Johann BaptistL/hat v. Luther diß Schreiben da-Anrwort« beantwortet : daß der wahre Leib und Blut Christi/empfangen werde

unter Brot und Wein: berufft sich aber nochmahl aufBucer und Ca-pito / welchen er alles vertraut / und sie darum gebetten. „Weil mir„(spricht er fehrners) kein Zweifel ist/daß bey euch ein sehr from Völk-„lein ist/das mit Ernst gern wol thun und recht fahren wolt: davon„ich nicht eine geringe Freud und Hoffnung hab zu Gott / ob etwann„noch ein Hack sich sperret / das mit der Zeit / so wir säuberlich thun/„mit dem guten schwachen Hauffelein/Gott alles werde zur ftölichen/„aller Irrung Aufhebung helffen. Amen l Dann ob ich gleich etliche„noch verdächtig hielte/auß ihro Schrifft bewegt / so hab ichs dem v.„Bucero alles anzeigt/rc. Dann so viel ich immer vertragen kan / wil„ich sie für gut halten / bis sie auch herzukommen M„. Zwahr hat esnicht gemanglet/an Blasbalgen/welchen Zweytracht lieber gewesen/alsFried. So daß Frechtus / am 24. Tag Heum. auß Ulm geschrieben:

creüis ur plerigue, non tarn ex ^urkeram8 c/uäm nostris, kariLconcoräizm plane suspeLkam taciunr. Die meiste / nicht so fast Luthe-raner/als unsere / machen diese Vereinigung verdächtig. Zweifelsfrey/war dcro Absehen ungleich. Doch war zwischen denen Eidgnossenund Sachsen so gutes Vertrauen / daß Buüingerus an Luther / Me-lanchthon/Ostander: hergegen Luther (Z) an Bullinger/holdseligeVrieff abgehen lassen: und Otto Werdmüllerus/um seine 8ru6ia zu-^;?9- , continuieren/zuWittemberg sich aufgehalten. Aber diese Stille/undMißtrau hjx dadurch verursirchete Freud/Hat nicht lang gedauret. Dann, Lutherden Dar. ^ seinem Buch cle Loncillis , Zwinglium der Nestorianischen (k) Ketze--thet-en.' rey beschuldiget. Darüber ihn die Kirchendiener von Zürich freundlicherinneret / daß Zwingli zu Marpurg genugsam dargcchan/daß er mitdem Nestorianischen Irrthum nicht behafftet (i). Solches Schreibenhat Luther unbeantwortet gelassen. Eh Bucerus das letste mahl zu Zü-rich gewesen / hat er in einem Brieff an Lutherum(K)/die Zürichische/und andere Eidgnvssische Lehrer: und nachdem er zu Zürich gewesen/hater lwiederum in einem Brieff (t) an Comandrum / vomemlich Vul-

lingerum

(e) 2umAer. LxeA.^uckarilt.p.ro/. Haltmei-^>.s iz. s'f) Lul-NnA. Conc. Nscr. P. 6Z. 2uing. lib. cir. p. ril. (g)

lj. L. VI. 7 zo. (k) ?oü eum Ölersr. in re/Är-rr. L-r»r^Ä-/. ^>. 61. alii^ue xarirer in>-^ue. Oons. ^uinA. LxeZ. Ho/ji. 8acram. II. 171. (k) i^./an. 15z 7.

(I) Liearur Lelrentl. INü. I-Ulli. II. x. H-. Lomraä. »äLullinz. I^on./an. Sc0ion.^larr. 41.