Band 
Dritter Theil
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Sibendes Buch. 891

-—----N.CG.

Schmähworten beschmeißt worden (g). Doch müssen verschiedene Wi- 1564-derwertige/ dessen Gelehrtheit/ Schreibart/und Wandel rühmen: undgestehet Cardinal Richelieu selbs/habe dann und wann bona imerval-la, gute Abwechslungen gehabt (K). Absonderlich haben sie von dessenTodungüklich geredet. Schon ^n.LKr. 155 z. würd außgcstrcuet/er Boshaff-were gestorben / und hette vor dem Tod gebeichtet (i): und /en.Lbr. tigs Ver.1556. hat die Clcrisey zuNoion/als man ihn fälschlich für tod außge-schryen/ ihren Heiligen mit einer ?roceilion gedanket (K). Man dich- amtet / er seye endlich von Würmen gefressen worden / und in unleidenli-chen Schmerzen / Ungedult / Verläugnung und Lästerung Gottes ge-storben (!). Da doch dessen schwache Natur/von vielem Arbeiten/Wa-chen/und Fasten außgemärglct worden / und er in seiner Krankheit / einExempel der Gedult/Liebe/und Vertrauens zu Gott gewesen (m). DieZeitung von Calvini Tod war dem Römischen Hof sehr angenehm/weilviel Prälaten in falschem Wohn gestanden/daß viel Genfer gern wie-derum zur Römischen Religion getretten weren: wo Calvinus diejeni-gen / welche den Römischen Glauben nicht gehasst / nicht so gar strängtractierk hette. Demnach nun dieser stränge inguiücor (wie sie ihnnenneten) gestorben / werde Genf sich wiederum Päpstisch erklähren.

Bischofs von Annesy war deßwegen so voller Hoffnung / daß er ver-meint/es bedörffe der Papst allein hiezu etliche KMIionanog zuverord-nen/so werde diß Geschäfft glücklich von statten gehen. Cardinal Bor-romrus/an welchen diß Begehren gelanget/verschaffete zwahr daß hie-zu siben Geistlich-genennete zu Rom bestimmet worden (n). Aber derAußgang weiset/ daß dieseLeuth sich betrogen.

Der Tod/welcher diß Jahrs/die beste Freunde/Calvinum undFa- ^'565-rellum gesönderet / hat selbige in nächstgefolgctem Jahr / wiederum inder seligen Ewigkeit vereinbaret: in dem der 76. jährige Wilhelm Fa,rell am iz. Tag Herbstm. gestorben. Er ist bis ins hohe Alter unver-heurahtet geblieben: um denen Widerwerkigen zuweisen / daß er keinefleischliche Freyheit gesucht. Aber auch zubescheincn/daß er in dieser Ent-haltung keinen Verdienst gesucht : noch das ehelosc Leben für heiligergehalten / als den Ehestand / hat er /Vn. Lkr. i ^7. im siben/oder achtund sechzigsten Jahr seines Alters/eine zu Neuenburg sich aufhaltende/von Roan vertriebene Jungfrau / auch zimlichen Alters/geheurahtet/

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(Z) Orel.I.--. 86 . tq. Lc 8 uxr./r. (b) Vsrin.c. 6 rok. p. 18. (i) (Üsl..

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Lc nus>er im;>uäe»s ^Isüor 6 onr.stcr. p iZ. zrA. (m) Viä. ÜLL. Vir.

Lslv. Lc Diel. 115. (n) I-cu-Virs 5 ixc. V-xsrr. I.p.m.