Band 
Dritter Theil
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Sibendes Buch. 92."?

-"-----N.C-T-

Vottschaffk in die V. Ort/auch gen Glarus/Freiburg/undSolothurn i;s;.abgcsendet/ihreAngelegenheit ihre Mit-Eidgnoffen emdeckt/und schrifft-licheAntwort begehrt.Die gehabte inlkruLLionssamtderoWiderlegung/und deren EvangellschenGegenbericht/sind inTruck zufinden.Jene gehetfubstanzlich dahin: Erstlich daß die Feinde der Cidgnoffischcn Freyheit/ Vottraz.die Eidgnossen durch Bündnuffen sich anhängig zumachen/trachten/al-tein um die Eidgnoßschafft zuzcrtrennen. Demnach/suche man die E-vangelischen/ durch böse/aber falsche Geschrey/bey denen Römisch Ca-tholischen verhaffet zumachen: mit Nammen werde fälschlich außgege-ben/daß dero Abgesandte dabey gewesen/als zu Montauban in Frank-reich/König von Navarren/Prinz von Ccnde/rc. sich (dem Vorgebennach) die Eatholisch-(genennete) Religion außzureuten / sämtlich ver-bunden. Drittens: daß die (Röm.) Eatholifche Ort / bey (diß r 58 s.

Jahrs) geschehenem lekstem Aufbruch ihrer Truppen in Frankreich/de-nen ihrigen eingebunden / daß König in Frankreich / die mit Genf undallen anderen/so nicht ihr Religion seyen/habende Bündnuß aufgebe.

Fehrners sagen sie: (wann) euere frome (Vorelteren) von (der) StattGenf wercn ersucht worden/sie zu einer Vorwehr/eincrLobl. Eivgnoß-schasst zubrauchen/ hetten sie (zweifelsfrey) zu Erhaltung der Freyhei-ten/und Vatkerlands/ein solchen glückhafften Schlüssel/nicht auß denHänden gelassen. Zu dem / gemeine Eidgnossen ^n. Lkr. 1557. derStatt Bern / sich mit Genf zuverbinden beliebet. Im Vorbeygehenerinneren wir den Lcser/wqs Bl. zz4- bey Anlas erneuerten Eidgnöffi-schen Vundschwurs angeregt worden. Dißmahl/und unter folgendemKönig würd solches durch hie Guisische Parthey stark getrieben/um dieKönrge/welche durch Verbundnuß mit Engel! und Holland ihre Cronund Thron zubevestigen gesucht/bey denen Papstseifereren verhaßt zu-machen. Wo dieses alles gekochet worden / hat die Zeit mitgebracht.

Wir wollen hievon dem Leser mittheilen/was Bodinus/und Thuanus/zween berühmte/selbiger Zeit lebende Französische Scribenten/diß fahlSvon unseren Vaterländischen Sachen erzehlen. Bodinj Wort lautenalso: Zweifelsfrey ist bekant/daß die Eidgnossen nicht gleicher Religionfind. Nun waren sie von langer Zeit begierig / die Sach mit dem Dä«gen außzumachen: der Papst har sie durch seine Legaten offt hiezu an-gcsrischet: (sie)weren auch (zur Thätlichkeit gcschrittcn)/wann Frank-reich nicht davon abgehalten hette fc>). Bey Thuano finden wir fol-gendes : Als die Jesuiten die v. Ort von der gemeinen EidgnössischenBüi.dnuß nicht abführen können/haben sie von den Marineren abge-lassen/

(n) Loäl'n. öe Rcpubi. r. I. c. ?. p> m. 11z.