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entwickelt eine vollständige Theorie der seelischen, wissenschaftlichenund historischen Thätigkeit und will nicht nur die Geschichte derstrengen Methode der Naturwissenschaften unterwerfen, sondern auchder Thätigkeit der Menschen und Völker einen Sporn geben, in-dem er der lebendigsten Darlegung des Sittengesetzcs und der gött-lichen Offenbarung sich bestrebt. Die Schule des Fortschritts wichvon den Prinzipien Vico's nicht insofern ab, als sie statt des Kreis-laufs das beständige Vorwärtsschreiten setzte: sie ließ Eine Machtin der Geschichte bestehen, die des Gedankens. Andere entwickeltenaus dieser nämlichen St. Simoniftischen Schule eine pantheistischeTheorie, welche Natur und Geschichte als Kundgebungen des großenGanzen, Gott genannt, betrachtet, Kundgebungen, in welchen allesnothwendig ist als unvermeidliche Folge der vorhergegangenen, alsunfehlbare Ursache der nachfolgenden Erscheinungen^.
Für de Maistre ist die Welt ein unendlich großer Altar, aufdem Jegliches geopfert werden sollte als beständige Sühne für dasvon der menschlichen Freiheit verursachte Böse. Auch für B al-lan che ist die Welt eine Bußstätte, auf welcher sich die beiden re-generirenden Dogmen vom Sündenfall und von der Erlösung ent-wickeln. Auf katholischer Anschauung fußend, will Friedrich Schle-gel, daß mit der Sprache, als auszeichnendem Attribut der Mensch-heit dem Menschen die religiösen wie moralischen und sozialen Haupt-tugenden offenbart worden seyen. Die Sprache ward erst beimEinzelnen, sodann beim ganzen Geschlechte verderbt; wie es nun derreinen Philosophie Aufgabe sey, die reinigende Wiederherstellung desWortes im Gewissen zu bewerkstelligen, sey es die Aufgabe der Ge-schichte, das Nämliche für das ganze Geschlecht zu thun und zugleichdessen Entwicklungsgang zu bezeichnen. Er beleuchtet mit der Fackelseiner Erfahrung in allen Ereignissen den Kampf und die Vereini-gung von vier verschiedenen Thätigkeiten, der materiellen Gewalt,des freien Willens, des bösen Prinzips und des göttlichen Willens,welcher der Grund des Heiles ist: daher die verschiedenen Phasendes Worts: die Gewalt, die Erleuchtung, die Erlösung, welche letz-tere der göttliche Pol im Getriebe der Zeiten ist. Auch Donald,Adam Müller, Haller betrachten alle staatlichen Einrichtungenals unmittelbare Werke des Urhebers der Natur, weßhalb geistigeund sittliche Vervollkommnung auch nur vermittelst der ursprüng-
Man stehe die Neue Encyclopädie. Die Arbeit M. Chevaliers,welche seine „Briefe über Amerika" einleiiet, ist sehr bcmerkenSwerih.