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ihm gefundenen oder wenigstens erweiterten Theorie, nach welcherdie Berge nicht der älteste Theil, wie man sagt das Gerippe derErde sind; sie bildeten sich nicht durch Erhebung des Erdreichsoder Zurückweichung des Wassers, sondern wurden durch eine vonInnen heraus wirkende Kraft in die Höhe getrieben. Unter derRinde unsers Erdballs, in einer Tiefe von vielleicht nicht mehr als25000 Metern, ist ein beständig brennendes Feuer in Verbindung mitden Erdbeben, Vulkanen und Erhebungen *'). Die Elastizität derErdrinde erhält sie in wellenförmiger Bewegung, so daß Ebbe undFluth nicht bloß im Meere, sondern auch auch auf dem Festlandestattfände: wenn diese Bewegung auch daselbst setzt fast unbemerkbarist, so war doch einmal eine Zeit, wo das Ebben und Fluthen desFestlandes 5 bis 6 Meter betrug. Diese Lehre beweist, wie einfachdie Mittel sind, mit welchen der Schöpfer die Ordnung im Uni-versum erhält, und gibt zugleich für die Bildung der Erdlagen eineviel genügendere Erklärung, als die sogenannten vielgerühmtenneptunischen Systeme sind, welche uns zu glauben zumuthen, 50000Kollimeter erdiger und metalliger Massen seyen zu irgend einerEpoche in einem Kollimeter Wasser aufgelöst gewesen. Beim Ab-kühlen der primitiven Kruste bildeten sich weite Zwischenräume, derendichte Atmosphäre, vermischt mit den Dämpfen des Centralfeuers,sich in Gas verwandelte, das, mit ungeheurer Kraft sich ausdehnend,
Erhebungen gebildet hatten; aber erst E. de Beaumont hat dieseHypothese zu einem vollständigen Systeme ausgebildet, wie man in den„wunnlos <Ios seien««« naturelle«,^ Sepl. 1820 n. ff., ersteht. Merk-würdig ist es, daß die Lehre von den Erhebungen bereits in der Bibelenthalten ist; Psalm OIII: „Die Berge stiegen empor, und die Thälersanken hinab zu dein Ort, den du ihnen gründetest." Zm Ps. 1.XXXIXwird die Bildung der Berge von der Schöpfung der Erde unterschieden :„Ehe denn die Berge wurden, und gebildet ward die Erde und ihrUmkreis." . . .
Ooräiei', Dssai sur ln temperaturs äe I'interieni' <ie In terre.Akademie der Wissenschaften, Zuli 1837. Marcel de SerrcS hütin den jüngst bei Montpellier entdeckten Höhlen beobachtet, daß beieiner Tiefe von mehr als 300 Metern, wo die Sonne keinen Einflußmehr ausübt, die Temperatur im Verhältniß von einem Grad südl. zu30 Meter Tiefe wärmer wird. Nach dieser Progression müßte bei 3000Metern das Wasser kochen, bei 3500 der Schwefel, bei 8000 das Blei,bei 35000 das Eisen schmelzen. Das Graben tiefer artesischer Brunnengibt Gelegenheit, Beobachtungen über das Zunehmen der Erdwärmeanzustellen.