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Erster Band
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der Himmelskörper abhängt von ihrer gegenseitigen Gravitation unddem Raume, der sie von einander trennt. Durch sie ruht die Erdefest auf ihren Polen frei über dem Abgrund, so daß die weitenHöhlen in ihrem Innern, voll des Centralwassers und des Central-feuers, nicht wanken Der Himmel ist nicht das Firmament,wie der h. Hieronymus und die Siebenzig auslegen, nicht derkrystallene Himmel des Aristoteles, sondern die Ausdehnung (/a-kiaoll), das ist die Unendlichkeit

Noch ein anderes ist bemerkenswerth. Bereits Moses unter-scheidet das Urlicht, welchem wir das Leuchten der Sonne verdanken.Eine leichtsinnige Philosophie spottet zwar über die Behauptung, dieSonne sei nicht die Quelle des Lichts: die Wissenschaft weist jedochnach, daß ein anderes, von der Sonne unabhängiges Licht in derErde eingeschlossen ist, wie das der Vulkane oder die Phosphoritätder Wolken oder die Elektrizität, welches Licht im Anfang vongroßer Kraft gewesen sein muß, da es noch hinreicht, niemals vonder Sonne beschienene Pflanzen zum Keimen zu bringen.

Noch mehr. Moses läßt das Licht nicht erschaffen werden,sondern auf das Wort Gottes gleichsam hervorquellen, ganz nachder Theorie der Ondulation, welche heutzutage allgemein vor-der Emission angenommen wird.

Hipparch schätzt die Sterne des Himmels auf 1022, Pto-lomäus auf 1027, Moses aber weiß, daß sie unzählbar sindwie die Tropfen des Meeres, welche Wahrheit nach 30 Jahrhundertendie Teleskope bewiesen. Und damit ja Niemanden diese Phrase alsein poetisches Bild der Unendlichkeit erscheine, fügt die h. Schrifthinzu, Gott kenne den Namen eines Jeden. Wo sie vonihrer Ordnung spricht, vergleicht sie die Schrift einem in Schlacht-ordnung aufgestellten und das Lob Gottes singenden Kriegsheer.Sie sind demnach keine Götter und üben keinen Einfluß aus aufdie menschlichen Handlungen, wie das Alterthum glaubte.

Die Luft (roii-iok, Hiob) wird uns dargestellt als ein Ge-wand der Erde; und Gott kennt ihr Gewicht (miscltt.s!). DieBibel wußte also auch dies vor Galilei.

Das Gewässer übte einen besonders großen Einfluß aus aufdie Bildung der Erde. Es wird in oberes und unteres eingetheilt

Hwb XXVI, 7, 10. Sprich».'. VlII, 17. Zs. XI., 22.

INkreel de Herres, Les oonnsissknees con«ix»ees äsn« Ikr Ilibl«,Ml«c« Lii parallele »vee les devouvertes des «elences moderne«.