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Erster Band
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Maya und Betoi sprechen, so finden wir zwei Zeitwortformen,eine, welche die Zeit, eine andere, die einfach die Beziehung zwischendem Attribut und Subjekt ausdrückt. Wodurch haben diese rohenWilden ein so streng logisches Sprachverhältniß erfunden? Warumhaben wir, die wir auf unsre Civilisation so stolz sind, uns selbesnicht angeeignet? Warum haben seit Menschengedenken alle in derSprache vorgenommenen Erneuerungen sich auf die Entlehnung einesWortes aus einer andern Svrache, auf die Verjüngung eines ver-alteten oder auf Bildung eines Wortes aus bereits gebräuchlichenElementen beschränk? Wie viele Versuche zur Auffindung einerUniversalsprache sind in den Akademien gemacht worden? Versuche,welche übrigens schädlich sind, selbst wenn das Gelingen jemals inAussicht stände, denn eine Universalsprache würde die Wissenschaftzum Erbtheil einer kleinen Anzahl von Gelehrten machen, währenddieselbe das erreichbare Gemeingut Aller sein sollte. Der Menscherfindet jedoch keine Sprache; er wendet im Gegentheil seine ganzeSorgfalt daran, die alte festzustellen, selbe, wenn auch nicht mit allenihren Zufälligkeiten, so doch in ihrer Eigenthümlichkeit zu bewahren.Die Achtung vor den alten Worten ist traditionell bei den Literatorenwie beim Volke, als wenn Alle die Unfähigkeit fühlten, etwas Bes-seres an deren Stelle zu setzen *). Welch einer Kraft des Ausdrucksbegegnen wir in der Wiege der Menschheit! Scheint es nicht, alsob den an Geist und Gefühl kräftigern Menschen eine dem Aus-drucke des Enthusiasmus einer kühnen Jugend angemessenere Spracheverliehen gewesen sei?

Diese und andere Gründe ließen, ich sage nicht den Theologenund Theosophen, sondern Humboldt die Annahme einer offenbartenSprache als allein vernünftig erscheinen : die Petersburger Akademie,

find; und ist es auch unmöglich, seine Bewegung genau zu verfolgen,so ist doch darum sein belebendes Daseyn nicht minder offenbar. Eheich. Betreffs der Entstehung der Sprachen, dem Einflüsse dieser erstenund mächtigen Ursache, wie der Annahme, daß Alle einen gleichförmigenund mechanischen Weg verfolgten, der fie von den rohesten Anfängenbis zu ihrer Vollkommenheit führte, entsagte, würde ich mich lieber zuder Anficht derjenigen bekennen, welche den Ursprung der Sprachen voneiner unmittelbaren Offenbarung der Gottheit ableiten, wenigstens er-kennen diese den göttlichen Funken an, welcher alle, selbst die unvoll-kommensten und wenigst angebauten Idiome durchblitzt."

Ve teere (verbal) mafsstas giiaeäam et ut «no ätvorim, relixio oom-msuelitt. Yuintil.