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Eid, indem er seine Hand auf die Hüfte seines Herrn legte, und zogmit zehn Kameelen und reichen Geschenken nach Mesopotamien. Alser sich vor der Stadt Nachor lagerte, sah er eine sehr schöne Jung-frau zum Wafferschöpfen herauskommen. Auf Verlangen des Eliezergab sie ihm und seinen Kameelen zu trinken und lud ihn ein, inihrem Hause zu wohnen. Eliezer nahm ihre Einladung an undbeschenkte sie mit Ohrgehängen, welche zwei, und mit Armringen,welche zehn Seckel werth oder schwer waren *). Als Gastsreundder Familie erlangte er deren Einwilligung zum vorgeschlagenenBunde, und führte dem Jsa ak die Jungfrau Rebecca zu, welcheihre Brüder mit den Worten entließen: „Wachse zu tausendmaltausend, und dein Same besitze die Thore seiner Feinde."
Sie gebar Esau, einen Jäger, und Jakob, einen unter Zeltenwohnenden Ackerbauer. Dieser erschlich das Recht der Erstgeburtund den väterlichen Segen, woraus eine langwierige Feindschaftentstand. In Folge deren flüchtete Jakob nach Mesopotamien zuLaban, dem Bruderseiner Mutter, erhielt nach sieben DienstjahrenLia, und nach weiterer siebenjähriger Dienstzeit Rachel zumWeibe. Er verweilte noch ferner im Lande, unter der Bedingung,einen Antheil an den Heerden zu erhalten. Müde endlich der Ab-hängigkeit, zog er zurück nach dem Lande seiner Väter, wo er seineZelte aufschlug und dem einzigen Gotte in Bethel einen Altar er-richtete. Nach seinem Beinamen nannte er Jsraeliten die Nachkom-men seiner zwölf Söhne.
Die Vorliebe, welche er für einen derselben, Joseph, empfandund zeigte, brachte Zwietracht in die Familie. Josephs Brüder,welche ihre Heerden weideten, begegneten einer Madianiter-Karavane,die auf Kameelen Gewürze, Harz und Myrrhensaft nach Egyptenführte; dieser verkauften sie den Joseph; derselbe fand in Egyptendurch die seinem Volke und ihm insbesondere eigenthümliche Ge-wandtheit Gunst bei Potiphar, einem Eunuchen des Pharao,und endlich auch bei diesem selbst, der ihn zum Vizekönig erhob,damit er gegen eine vorausverkündete Hungersnoth Vorkehrungenzu treffen im Stande wäre. Zu dem Ende zog er seinen Ring vomFinger und gab ihn dem Hebräer, bekleidete ihn mit einem Gewändeaus feinen Linnen, schlang ihm eine goldene Kette um den Hals,ließ ihn auf einen hohen Wogen steigen und einen Herold vor ihm
) Als« bereits verarbeitetes und gemünztes Gold,
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