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Erster Band
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menschlichen Politik waltet: sie macht uns alle zu Drüdern, die inder Verbannung an der Wiederherstellung der durch die erste Sündegebrochenen Harmonie arbeiten sollen. So viel für den humanitari-schon Gesichtspunkt. David sang diese Uebereinstimmung Aller imGebet und Gesetz: „Dein Reich ist ein Reich auf alle Ewigkeit:und deine Herrschaft auf alle Geschlechter. Den Willen derer, dieihn fürchten, thut er, und ihr Gebet erhört er, und erlöst sie. EinGeschlecht nach dem andern wird rühmen deine Werke, und deineMacht verkünden *)." „Jauchzet zu Gott, alle Lande, lobsingt seinenNamen. Saget zu Gott: Wie schrecklich sind deine Werke, o Herr!Alles Land bete dich an... Kommt und schauet die Werke Gottes...Er herrschet in seiner Kraft für und für, seine Augen schauen aufdie Völker. Die ihn erbitten, sollen sich nicht erheben bei sich!"

Ich nehme Theil an Allen, die dich fürchten, und deine Gebote beob-achten." E) „Wxnn die Völker zu Einem Volk zusammenkommen,und die Könige, zu dienen dem Herrn ss)."

Eilftes Kapitel.Die I n Ä i e r.

Allgemeines,

Unter dem Schutze der höchsten Berge der Erde, die allmäligzu fruchtbaren und lachenden Hügeln werden, dehnt sich Indienaus ich) zwischen dem Weltmeere und dem Himalaya. Unzähligekleine und viele große Flüsse, an deren Ufer eine mächtige Sonnealler Arten köstlicher Früchte, die des Menschen Hand nicht gesäet

') Ps, 6XL.lV.

") Ps, I.XVL.

Ps, 6XVIII.

k) M 01.

tk) Ein Land von so großer Ausdehnung mußte bei den Eingebornen ver-schiedene Namen je nach einzelnen Theilen führen. Abgesehen von derHalbinsel jenseits des Ganges, welche nicht znm eigentlichen Indiengehört, heißen im Sanskrit das Deccan und Hindustan Gjambn-Dwipa,Insel des Lebcnsbaumcs; Madhiabhumi, Wohnung der Mitte; Bharat-