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wifsermaßen als spielende Unterhaltung zur Befriedigung der Neu-gierde, nicht aber als ernster Zweck der Wissenschaft, bis erst Rineuerer Zeit ausgezeichnete Männer, sorgfältige Beobachter unserestaunenden Blicke auf das indische Wunderland hinlenkten und nichtnur die griechischen, sondern auch die egpptischen Ansprüche auf dashöchste Alter unter den Nationen als grundlos nachwiesen.
Dieses Volk, dessen eigentliches Feld die Fantasie ist, scheintstets aus dem Kreise des Wirklichen hinauszustdeben auf das Gebietder Ideen ; daher ist ihm die Geographie etwas rein Mythologisches:in der Unendlichkeit seiner Calpas oder Myriaden von Jahrhun-derten vermischt sich die Geschichte mit der Fabel.
Die Calpas sind die Weltalter; die indische Phantasie hatderen Umfang in's Ungeheure ausgedehnt, als wenn es zur Lösungder großen Räthsel über den Ursprung der Dinge und die Ursachedes Bösen genügte, sie in eine unberechenbare Ferne zu rücken. Dasmenschliche Jahr der Jndier besteht aus 305 Tagen, das Jahr derGötter aus 360 menschlichen Jahren; die Dauer eines Gottlebensbesteht aus 12000 Jahren, oder 4,520,000 unserer Jahre. Dieseungeheure Anzahl Jahre bildet indeß nur einen Tag im Leben desBrahnia: wie groß war nun ein Jahr in diesem Leben l JedesWeltalter ist das Leben eines Gottes, nämlich 12,000 göttlicheJahre, und zerfällt in vier Jugas oder Epochen, während deren
Hystaspes Sohn, der bis zum Norden sich erstreckte. Photius hatuns viele Fragmente von Ctesias, dem Arzte des Artar erresMemnon, namentlich in Betreff des fabelhaften Theiles von Indien,des Thales von Kaschemir, aufbewahrt. Arrian stützt sich in seinemBuche über Indien und in seiner Lebensbeschreibung Alexandersauf verloren gegangene Werke von Begleitern des Eroberers. AuchDiodor (kll, 62 u. ff.) und Strabo (XV) bedienen sich nicht aufuns gekommener Quellen. Wir nennen noch Quintus Curtins, soweiter alt ist, Plinius (VI), Plilostrarus in seinem Leben des Apol-lonius, Porphhrus (sie Xbstmentln IV, 17); Clemens von Alc-randrien; Palladins nnd Cosma Jndicoplensteö aus dem 5. und6. Jahrh. n. Chr. Die Rechtfertigung der Alten ward geführt nament-lich von Zimmcrmann, <io Inäin anthun181t), von Vcltheim,Sammlung von Aufsätzen rc. II, von Heeren, von Wahl, Ost-indien, II.
Einer jeden der Perioden Manu's muß man ein Supplement von1,728,000 gewöhnlichen Jahren hinzufügen, indes hat man den Schlüsselzn diesen Perioden noch nicht entdeckt.