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derung der Leser hinzulenken auf den darin gegebenen großartigenBegriff von der Gottheit und auf die Reinheit seiner Moral. „Werseine Pflichten ohne selbstsüchtige Absichten erfüllt und nur Brahmadabei zum Ziele hat, ist von jeder Sünde frei, gleich der Lotos-blume, die rein aus dem Wasser aufsteigt."
„O! wie achtungswürdig ist derjenige, welcher sich in gleicherWeise gegen Freunde und Feinde, gegen den Tugendhaften und Sün-der benimmt!"
„Ich weide mich, sagt Krisna, an der bescheidenen Gabe einesdemüthigenHerzens, welches mir mit seiner Anbetung Blumen, Früchteund Wasser darbringt. Ich bin der Nämliche für Alle, und wederLiebe noch Haß leiten mich. In Hinsicht aber derjenigen, die michaufrichtig anbeten, so bin ich in ihnen und sie sind in mir: und kehrtder Sünder aufrichtig zu mir zurück, so mache ich keinen Unterschiedzwischen ihm und dem Gerechten, und erachte ihn für würdig derewigen Seligkeit.
„Der Mensch, welcher in seinen Werken keinen andern Zweck hatals mich, welcher mich als höchstes Wesen betrachtet, welcher nurmir allein dient, welcher nicht an seinen eigenen Vortheil denkt,welcher ohne Zorn unter seines Gleichen lebt, wird mit mir verei-! nigt sein.
„Wer, an der Glückseligkeit der ganzen Natur sich erfreuend,mir dient, indem er mich unter einer unverderblichen, unaussprech-lichen, unsichtbaren, allgegenwärtigen, allmächtigen, unbegreiflichen,unbeweglichen Gestalt erkennt, wer seine Leidenschaften beherrscht,
! - seine Vernunft unterwirft, und sich in allen Dingen gleich sanft und
mild erweist, wird eines Tages mit mir vereinigt sein ..."
„Die im Geiste meiner unsichtbaren Natur folgen, müssen saureMühen erdulden, weil es schwer für die Sterblichen ist, einen un-sichtbaren Pfad zu betreten.
„Die, Allem mich vorziehend, Alles verlassen, um mir zu fol-gen, welche, von allem andern Kultus sich lossagend, nur mich al-lein anbeten, mich betrachten, mir dienen, diese erhebe ich über denOzean der Sterblichkeit.
„Ich bin die Seele, welche in allen Körpern wohnt, ich binder Urquell, das Mittel, das Ende aller Geschöpfe. Unter den Adi-tias bin ich Wischnu, unter den himmlischen Leuchten Ravi (Sonne)der Strahlende, Marischi unter den Marutis (Winden), Satt(Mond) unter den NacschiatriS; unter den Veda's SamavedaJndra unter den Devis, Schiwa unter den Nudras, Wriaspati
Cimtu, Wcltgelchichle. I. 25