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Erster Band
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L'athryas, weil sie die Sakramente und den Umgang mit denBrahminen vernachlässigten, zu Sudras herabgesetzt wurden — soging es nämlich den Pondracas, Odras, Drawidas, CambogiaS,Jawanaö, Sacus, Paradas, Pahlawas, Schiratas, Daradas,Kasas — dann erscheint die Vermuthung nicht zu kühn, daß hier-unter die Druiden, Jonier, Salier, Pelwi — verstanden sind,welche, in ihrem Vaterlande geächtet, dasselbe verließe», um sich eineandere Heimath zu suchen und dahin die Traditionen verpflanzten,deren unverkennbare Spuren wir unter diesen Völkern finden. Wohlbehaupten die Griechen, daß sie ihre erste Erziehung den Cabirenvermittelst der in Samothracien gegründeten religiösen Mysterienverdankten: nun muß aber das Wort Cabiren dem Sanskrit ent-stammen, da wir im Vokabularium Amara Sinha finden Cabi,geehrter Geist, großer Dichter, Denker, tiefer Philosoph, und eineSekte der Cabiristen noch jetzt in Indien besteht, mit einigen heiligenBüchern, deren bedeutendste sind Sadnam und der Mulpanci.

Sechzehntes Kapitel.

Literatur.

Sprache.

Waren wir überrascht, Indien im philosophischen Wissen soweit vorgeschritten zu finden, so wird unser Erstaunen bei einemnähern Einblick in seine Literatur kein geringeres seyn. Sie bestehtauS drei Sprachen: Sanskrit, Prakrit und Hindostanisch; die erstewird gar nicht, die zweite nur wenig gesprochen, die dritte zerfälltin eine Unzahl von Dialekten. Das Volk und die Frauen sprechenein weniger ausgebildetes und nach den Lokalitäten verschiedenesPrakrit. In den mittäglichen Gegenden wird das Pali gebraucht,welches die heilige Sprache des Buddhaismus ist, und sich mitselbem nicht blos bis nach Ceylon, sondern auch jenseit des Gangesüber Pegu und das Birmanenrcich verbreitet hat. Es entstammtdem Sanskrit und hat durch gewisse Veränderungen an Wohllautgewonnen; es kann als der erste Ring jener, indo-eurvpäische