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Abstammung." Sie führt die Unglückliche in die prächtigen Gemä-cher ihrer Wohnung. — „Du bist die Beute des Unglücks, aber deinAnblick allein offenbart deinen Adel, gleich dem Blitz, der sich flam-mend aus einer dunkeln Wolke ablöst. Wer bist Du? Sage es,ich werde dich gegen die Grausamkeit der Menschen beschützen; dubist sicher nicht eine gewöhnliche Sterbliche!" Nalo seinerseits ge-langt zu Karcotako, dem Könige der Schlangen, der, nachdem erihn in einen Fuhrmann verwandelt, ihn nach Ayodia schickt, um da-selbst das Brettspiel zu lernen. In dieser Weise gelangt er dazu,alles Verlorne zurück zu gewinnen, Weib und Kinder wieder zufinden und wieder auf den Thron zu steigen.
Dieser Abriß bringt kaum eine einzige der großen Schönheitendieses Gedichts, das durch keine Verglcichung mit irgend einem klas-sischen Werke in Schatten gestellt wird, zur Anschauung. In derEinleitung wird gesagt, daß von den Göttern ein Maha-Barat vondrei Millionen Distichen bestimmt gewesen sei, anderthalb Millionenfür die Mri oder Alten, während die Gandarvi sich mit 1,400,000Distichen begnügen müßten. Die verschiedenen, eine bestimmte Hand-lung abschließenden Episoden werden auch einzeln gesungen wiedie griechischen Rhapsodien Das Volk versammelte sich an ge-wissen Tagen, um sie vorlesen zu hören; man benutzte daraus einigeStellen zu Kultzwecken, was sie sehr volksthümlich, wahrhaft natio-nal und zum begeisternden Stoff für spätere Dichter und Künstlermachte. Man kann daher füglich auch von ihnen glauben, was manvon den Gesängen Homer's behauptet hat, sie seien ursprünglichnichts anders als einzelne Erzählungen auS verschiedenen Jahrhun-derten gewesen, die sodann irgend ein geschickter Kritiker zu einemgroßen Ganzen vereinigt habe
Andere Dichtungen.
Von dem indischen Drama reden wir, wenn wir zum Zeitalterdes VikramaditiaE) gelangen; es genüge hier nur noch var-
Wenn Aelian sagt, Laß zur Zeit Alerander's die Jndier die in ihreSprache übersetzten harmonischen Dichtungen gesungen hätten, so sindeben hierunter jene National - Epen zu verstehen, welche die Griechen,weil sie sie nicht verstanden, mit den ihrigen verwechselten.
Dieser Kritiker könnte Kalidasa gewesen sein, der im letzten Jahrhun-dert vor Ch. blühte und von dein Ion es sagt: „Ue is bslteveä bv som«tolinve revisvä tlie vrurks ok Vnlmtkt anil Vvnso, nnä to linvs eorreeteckwo perlet srlitioiis ok Mein, rvliioli are n«,i- eurrent. Works, VI. 285"*) Buch V.