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Erster Band
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herrührt müssen wir da nicht eine hohe Achtung vor diesemVolke gewinen, welches das weiseste und gelehrteste des Alterthumszu nennen Schlegel keinen Anstand nimmt Allein seine sklavischeAnhänglichkeit an die Form in seinen Hervorbringungen wie Thatenverhinderte es, rasch und kühn vorzudringen auf der Bahn des Fort-schritts, so daß, selbst heute noch, das Leben der Jndier von derWucht unzähliger Uebungen erdrückt wird: die Unterlassung einereinzigen derselben zieht ewige Strafen nach sich, während der sichihnen vollständig Unterziehende bis zu 30 Millionen Seelen errettenkann. Ist es da zu verwundern, wenn sie, von diesem Netze um-strickt, vor einem Jeden den Nacken beugen, der kommt, ihnen das

Vergl. 0o »kariös, t. klk, I. I. L- Fibonacci v. Pisa, ein Kauf-mann ün 12. Jahrhundert, erlernte den Gebrauch der Zahlen im Zoll-haus zu Bngia in Afrika, und führte sie zuerst in Italien ein, jedochnicht als arabische Zahlen, sondern unter der Benennung knävrnmjixurae, wie Ximenes, Del voocliio e nuovo Z»«m«ne liorcntinn.Einl. S. 62, 1757, bemerkt. Und Oiov. 8aero6asoa sagte: l'ali-biisknüorum krulmur bis gnlnguo Ilxnris. Gatterer schreibt in seiner„Weltgeschichte bis Cyrns", S. 586, den Phöniziern und Egyptern diewunderbare Erfindung zu, die Zehner durch die Stellung der Zahlenauszudrücken: er sagt, man erkenne in den cgypnschen Manuskriptenin Cursivschrist.die 9 Ziffern und ein zehntes Zeichen, welches die Stelledes Nulls der Jndier und Tibetaner vertrete. Er bemerkt weiter,Cecrops und Pythagoras hätten dieses cgyptische Zahlensystemgekannt, das seinen Ursprung von der hieroglyphischen Lineararithmelikherleite, worin gewisse senkrechte Linie» einen positiven Werth haben,während sehr viele Reihen horizontaler Linien die Zehner und derenFaktoren anzeigen. Seine hiefür beigebrachten Beweise find übrigensnicht genügend, und es widerlegen ihn auch die neuen Entdeckungen.Daß man in der Schule des Pythagoras eine genauere und leichtereArt des Zählens lehrte, beweist die alte Ueberlieferung von der pykhmgoräischen Tafel; dieser Philosoph konnte indeß sein Wissen in dieserBeziehung aus Indien geschöpft haben. Man findet auch bei den Rö-mern eine» gewissen, auf der Stellung des Zifferzeichens beruhendenWechsel des Werthes, so ergibt der Einer vor dem V vier, nach demV sechs. Einen wirklichen Posiiionswerth enthält die von Apolloniusfür die Myriaden gebrauchte Methode, zufolge dem Berichte von Pappo,sOeiambro, elritssm. sie« Oreos, in den Oeuvres ä'Xroliimöäc,1807. S. 578), Kein Volk indeß, soviel man weiß, erhob sich zu derebenso einfachen als gleichförmigen Methode, deren sich seit undenklicherZeit die Jndier, Tibetaner und Chinesen bedienen,

**) Ueber die Sprache -c.