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Erster Band
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Joch aufzulegen? Darum lasteten auch furchtbar schwer auf ihnendie Uebel, welche den Unterdrückten heimzusuchen pflegen, vernichtetenihre hohen Eigenschaften, um ihre niedrigen Neigungen zu nähren,und brachte sie in solcher Weise auf die tiefste Stufe der Unwissen-heit und Verdorbenheit. Und doch spricht sich noch immer ein sitt-liches Bewußtsein aus, selbst in ihren letzten Schriften. So lesenwir im Karma Lotchana, welcher von den häuslichen Pflichtenhandelt *): „Ein Gerichtshof ist wie die Stadt Benares. Der Richtergleicht dem Schiwa, die richterlichen Beamten gleichen den 10 Mil-lionen Lingas. Machen wir uns nicht schuldig falschen Zeugnisses.Wenn ein Mann vor Gericht gefordert wird, so erwarten seineVorfahren das Urtheil über seine Wahrscheinlichkeit oder seine Lügen-haftigkeit. Die Meere und die Berge lasten nicht so schwer auf derErde als das Ungerechte und Undankbare."

Siebenzehutes Kapitel.

E g y p t e n.

^ Geschichtliche Quellen.

Die Egypter hatten, wie jedes andere Volk, allegorische undepische Ueberlieferungen^); ihre Priester zeigten die dicken Papyrus-rollen, die Zeit aber zerstörte alles. Moses gibt uns ein getreuesBild von Egypten zu seiner Zeit, Loch keine Geschichte, und die späternhebräischen Geschichtschreiber erwähnen seiner nur, insofern es indie Schicksale ihrer Nation eingreift. Der genaue Herodot reistein diesem Lande ungefähr sechzig Jahre, nachdem die Perser denThron der Pharaone gestürzt hatten, und er sammelte Mittheilungen

*) Aus dem Sanskrit ins Bengalische übersetzt und 1821 zn Sirainpnrgedruckt.

*') Kons ^loxvgtioi'um gerne pleiiiniorum saeeulorum et eventoi'une mo-moi'ism Iltei'is ooiitinet. 6ioero. Dieses widerlegt diejenigen, welcheglauben, religiöse Gründe hätten die Egypter davon abgehalten, Geschichtezu schreiben.