Band 
Vierter Band.
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lang mit Erfolg, am Ende erlagen jedoch seine undisciplinirten Krie-ger der römischen Kriegszucht, und er nebst dem Ueberrestc seinerGefährten suchten den Tod in den Flammen.

Claudius hielt sich für stark genug, den letzten Schlag gegenden Druidismus zu führen, ächtete dessen Priester, die sich nach Bri-tannien flüchteten, und verhängte Todesstrafe über jedweden, der ihreSymbole oder Amulette tragen würde. Gleichsam zur Entschädigungstellte er die gallischen Provinzen Italien ganz gleich und gestatteteden Galliern den Zutritt zu allen Stellen und in den Senat, wasden altrömischen Optimaten zum großen Verdruß gereichte. Gallienwar übrigens das Vaterland berühmter Männer, wie P. TerentiusVarro aus Narbonne, welcher zur Zeit Cäsar's ein Epos überden Kampf der Sequaner mit den Aeduern und über den Krieg desAriovist dichtete; ferner Cornelius Gallus, Trogus Pom-pesus und Petronius. Die vornehmeren Gallier gingen nachRom, um dort mit ihrem Gelde sich im Heere oder in der Verwal-tung eine Laufbahn zu eröffnen. Unter diesen verdienen übrigensVosienus aus Narbonne und Domitius Afer von Nemausus(Mmes) aus entgegengesetzten Ursachen eine nähere Erwähnung.Jener, mit ächtem Bürgermuthe durchdringenden und weitsehendenGeist verbindend, wagte es, Tib erius zu tadeln und starb als Ver-bannter auf den balkarischen Inseln; dieser zeichnete sich an der Spitzejener verkauften Redner aus, die den Tyrannen durch Entschuldigungihrer Verbrechen die Schande zu ersparen suchten; unter Tiberius,Caligula und Nero einer der gefährlichsten Angeber, endete erruhig und im Glück seine Tage.

Parther.

Das aus der Eroberung hervorgegangen? Reich der Partherbeihielt stets den Stempel seines Ursprungs bei. Von der Furcht vorGermaniens durch dessen Tod befreit, bedrückte der König Ar-ta Kanus seine Unterthanen und spottete des alten Tiberius,indem er in Armenien einfiel und seine Rechte auf dieses Land, dieer als Nachfolger von Kyros und Alexander geltend machte, mitsiegreichen Waffen behauptete. Die Parther verlangten von Tibe-rius einen Arsakiden, um ihn gegen den Tyrannen aufzustellen. DerKaiser unterstützte demzufolge Phraates und nach dessen TodeTiridates, welcher zu Ktesiphon das königliche Diadem aus denHänden des Surena empfing; statt aber in den Provinzen An-hänger zu sammeln, verlor er die kostbare Zeit und verfeindete sich