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terlande des Mago, Cyprian, AugustinuS hatten sie gänzlichvernichtet und das unglückliche Land, welches nun noch kaum einZehntel seiner frühern Bevölkerung von 80 Millionen Einwohnerzählte, zitterte bei dem bloßen Namen Genserichs. Dieser be-herrschte durch seine Flotten die Küsten des atlantischen Ozeansbis nach Kyrenaika, und seinen Schiffen war das mittelländischeMeer und seine Inseln tributpflichtig, so daß die Abendländerdasselbe vandalischeS Meer (Wendelsee) nannten; Italien sahjedes Jahr das glühende Lybien des Kaukasus Wuth über sichausströmen *).
Westgothen.
Unter Eurich gründeten die Westgothen ein mächtiges Reichzwischen der Loire, der Rhone und den Pyrenäen (Aquitanien) :von da aus verbreiteten sie sich über das von den Vandalen, Ala-nen, Gothen, die daselbst ihre Namen zurückgelassen**), verwü-stete Spanien und besetzten es gänzlich, mit Ausnahme GalizienSund des nördlichen Portugals, wo sich die Sueven erhielten. Dieletzter» waren katholisch, allein sie blieben wild und roh, da ihrebeständigen Kriege ihnen nicht erlaubten, der Segnungen derCivilisation theilhaftig zu werden; die Westgothen dagegen warenArianer, darum konnte auch die katholische Geistlichkeit nur mitgroßer Mühe unter den in die Städte geflüchteten oder aus demLande zu Sklaven gewordenen Besiegten den Glauben in seinerReinheit erhalten.
Burgunder. 438.
Im östlichen Gallien trennte die Rhone die Westgothen vonden Burgundern, welche, zur Zeit der ersten Eroberung, die jetzigewestliche Schweiz einnahmen; Aötius überließ ihnen hieraufSavoyen und nach seinem Tode verbreiteten sie sich über die bei-den Burgund, das Lyonesische, die Dauphins und Provence biszur Dürance. Nachdem er die zerstreuten Stämme zu einem Volkevereinigt hatte, stiftete Gundekar auf diesem Gebiete das ersteReich der Burgunder. Er und seine Nachfolger wohnten bald zuVienne, bald zu Lyon, zuweilen auch in Genf, während die west-
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Caiitu, Welkgci'ciiichte. V. 6