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der rohe Beistand der Menge der einen oder andern zu Hilfe kam,verbreiteten ste such durch daS ganze morgenländische Reich undtrugen zu feinem Verderben bei.
Während man sein Leben einerseits solchen gefährlichen Thor-heiten aussetzte/ weigerte man steh andererseits, es für das WohldeS Vaterlands zu wagen; daS Volk war sowohl in der Haupt-stadt alS in den Provinzen der Waffen unkundig und den KricgS-übungeu fremd, so daß es nicht einmal seine eigenen Grenzen,nicht die langen Mauern des thrakischen ChersoneS, der Thermo-pylen und des JsthmuS von Korinth, hinter welchen steh seinSchrecken verbarg, vertheidigen konnte.
Man mußte also Soldtruppen werben und ste durch Barba-ren befehligen lassen; aber die Sucht nach Würden und Gradenhatte such in die Heere wie in die Civilverwaltung eingeschlichen,so daß es für eine verhältnißmäßig kleine Zahl von Truppen eineMasse von Feldherren gab, die im Allgemeinen eben so unwissendin der Kriegskunst, als geschickt in der Kunst waren, zu intrigui-ren und wirkliche Krieger in Verlegenheit zu bringen. Indessenbewirkte der Rest der alten KriegSzucht doch noch, daß einigeUnternehmungen gelangen; man muß darüber um so mehr erstau-nen, als es in diesem im Verfalle begriffenen Lande höchstensEin hundert und fünfzig tausend regelmäßig bewaffnete Kriegergab, die in den vielen Garnisonen zerstreut lagen und auf ver-schiedenen Punkten kämpften, ohne durch jenen freiwilligen Muthunterstützt zu werden, den Völker aus der Ausübung ihrer Rechteschöpfen.
So sehen wir anstatt jenes sprudelnden, kampffertigen Lebensin den neuen Staaten Europa'S, wo die Idee des Wahren undGuten sich trotz der Hindernisse deS Barbarismus mehr und mehrBahn brach, ein großes, mit unerschöpflichen Hilfsquellen ausge-stattetes Reich, ein Reich, in welchem alle Künste auf den Gipfelder Vollkommenheit getrieben waren, im Schooße seiner Civili-sation absterben. Mit einer complizirten und veralteten RegierungS-form, mit einem Luxus ohne Geschmack, einem Pompe ohne Größe,einem Glänze ohne Zweck, einem DespotiSmuS ohne Energie ge-sellt sich in diesem Reiche zu den Anmaßungen und dem zänkischenGeschwätz des gesunkenen Griechenthums asiatisches Gepränge.DaS sind die traurigen Folgen eines Barbarismus ohne Kraft,eines NcligionSeiferS ohne besonnene Demuth, eines übcrverfei-nerten Kultus ohne Ordnung, ohne Seelengröße, ohne Tugend