Band 
Fünfter Band.
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Kaiser! es lebe die Kaiserin!" Die Menge wollte sich nicht eherzurückziehen/ bis zu Ehren des Chalkedonischen Concils ein eige-nes Fest für alle Zeit eingesetzt war. Der Kaiser gab seine Ein-willigung/ verdammte die Eutychiancr/ nahm den Arianern ihreKirchen und vereinigte nach vier und dreißigjähriger TrennungConstantinopel wieder mit Rom. Die Annahme deS Concils vonChalkcdon ward auf einer am 30. Juli 518 zu Constantinopel ge-haltenen Synode geboten. Die eigentliche Aussöhnung mit Romgeschah aber erst nach dem Eintreffen deS päpstlichen Legaten amGründonnerstage 519 in der Hauptkirche in erhebendster Weiseund unter allgemeinem Jubel.

Drittes Kapitel.

Jusiininn *).

Hätte nicht Zufall oder List Justin auf den Thron erhoben/so würde sein Neffe Uprauda/ welcher in Tauritium an denGränzen Thrakiens und JllyrienS in Armuth geboren war/ alüunbekannter Schäfer sein Leben dahingebracht haben. So aberließ ihn sein Oheim an den Hof kommen und sein Name/ der in'SLateinische übersetzt Justinian **) hieß/ bezeichnete den einzigen

0 Man vergl. neben den schon angeführten Autoren: Proeopius, der in sei-nem Werke ve bei!« I'orsic», Vv bell» Vamlalicu, Ilv bell» (lotlüo»beständig den Lobredncr Jnstinian's macht, während er in den-Ineoäntaoder „Geheimgeschichte" ihn persistirt. Ferner,4xatkia8, vo lmporio et relnis xestis 3ust!nia„!.

Menander, in den Auszügen der Gesandtschaften.

Das Olironieon xaseliale, seu last! siouli.lt e ll rcnus, Loiupenäiuin liistoriaruui.

Paulus 8ilentiar!«8, Vo8orii>tio 8auctae 8opbiac,ttistoriu nnseella, eine Compilation aus dem Olsten Jahrhundert.

In der Libliotlieijue orientuls gibt D'Herbelot Supplemente aus ara-bischen und Persischen Autoren.

a. p. <ls lkiuäwiA, Vita älustiniani Ulaxni. Halle, 1731.

Diese Schrift ist nur eine Lobrede.

Wielinx, <le äluslin. et Vl>o»,lor. Franks. 1724.

'0 Bon der Wurzel Npright, aufrecht, gerecht. So wurde sein Bater