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aber er verbittet auch den Königen, während deS Kampfes Zau-berkräuter zu tragen und Zauberei zu treiben. Ueber die Leib-eigenen wird die Todesstrafe häufig verhängt/ während Freie selbstin den Fällen vorbedachten Mordes und deS Angriffs mit bewaff-neter Hand steh durch Geld abfinden können. Hinsichtlich der Ent-schädigungen wird ein Unterschied zwischen dem Fremden undLongobarde»/ zwischen Mann und Frau, ja zwischen Aldionenund Hörigen und Leibeigenen gemacht, wobei die Verwendungderselben zu den verschiedenen Arbeiten in Haus und Feld ihremLeben auch verschiedenen Werth verleiht. Der die Fehlgeburteiner Stute oder einer Leibeigenen Veranlassende wird um 3 Sol.gebüßt, und diese Gleichstellung zwischen Thier und Mensch istein natürlicher Zug in einem Systeme, welches die Strafe nurals die Entschädigung für den dem Besitzer verursachten Schaden,nicht alö eine Vergeltung für die der Gesellschaft oder Mensch-heit widerfahrene Unbill kennt. Ueberhaupt war die Geldent-schädigung die gewöhnlichste Strafe; da jedoch häufig vorkam,daß der Schuldige ausser Stande war, sie zu bezahlen, so setzteLuitprand dafür andere Strafen fest, wie unterirdisches Ge-fängniß, Abschneiden der Haare, Brandmarken, Peitschen. EinDrittel der Geldstrafen kam den Richtern zu und erfolgten sieauf königlichen Rechtsspruch, dann waren sie verdoppelt. Zwarwar bereits die Thätigkeit der Gerichte an die Stelle der Pri-vatrache getreten, aber jene, wie alles Uebrige, militärisch orga-nisirt, verfuhren gar kurz, fast ohne weitere Untersuchung. InCivilsachen waren die GerichtSformen noch einfacher *). Jeder
2) Zum Belege einige Beispiele: ^Nati-o, te »ppellni lNni'tinus, guiu i»„oon8ilintu8 os cke mui'ta sua, nut »vei<ii8ti pntuem suuin. Na u«ta m«„nppellnsti. 8i itixeiit guoel oonsilintus esnet «um uaK« n»t »aailM-„sot per Mssionani ueKis, nut npprobat nut emenUet, «evunktuin guu«-^<>u>n. 8eountluin gu«8<Inin ulitea «8t: in uuimn guiuie «ialiet. 8«<l^nieiia.8 «!8t 8evun<iuni nlin8, ^uoil aiont, »an caniülintu« 8UIN. u, - ae-yoiili, guack per laxem emeiMnus «lelwam pio U8N.
^Natue, te nxpellnt Nnutinus, gui est udvoentus >iv pnt'ta jmlUiau,O. levnvit «eöieiunem «antun tuuin oomitem, öl aeeiäit 8uun>^enknilum «um ixsn «eäietian«, et tu kuisti consentien« in ips» mal«.
^Netue, te nxxellnt lNnutinus, gui est n<lvuontu8 ,!e pnute xuklieu,^^uock Iwmin«8 0« eivitnt« Ituinn levnveuunt seäieianem «antun Iminiae-,äs eivitnte Oemonn, vel «antun «amitem <Ie Meelialnna; et tu taisii.^in «npite «um illis.
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