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keine Polizei/ wo es keines der vielen Repressivmittel der eivili-sirten Völker gab/ wo man noch nicht für nöthig erachtete/ daß dieRegierung in alles sich einmische/ alles regele. Die Welt bot keineZufluchtsstätte daw entbehrte der Einheit und Sicherheit/ gewährtenirgendwo die Möglichkeit eines ruhigen Zusammenlebens/ derSammlung und des Nachdenkens über sich und Andere. Da öff-neten sich die Klöster mit ihrer wahren Geselligkeit/ ihrem wahr-haft thätigen Leben/ welches die Entwicklung des Geistes/ die Aus-breitung der Ideen zuließ; hier war es möglich/ zu verhandeln/sich zu belehren/ einzukehren in sich selbst. Während überall rück-sichtslose Gewalt und das Recht des Schwertes herrschte/ wachtejedes Kloster eifersüchtig über seiner Verfassung/ wählte selbststän-dig/ ohne den Eingriff von Königen oder Edeln befürchten zumüssen/ seine Vorgesetzten und Beamten. Darum strebten auchviele Personen/ in diese Gemeinschaften Zutritt zu erhalte»/ wennsie sich auch nicht binden wollten/ gleich wie einst die Ehrgeizigennach der Würde eines Bürgers von Rom strebten. Herren undBürger meldeten sich bei einem Kloster (otzluti) und ließen sichin dessen Listen eintrage»/ um im geistlichen Leben an den Ge-beten und im weltlichen an den Vorrechten betheiligr zu sein/ leg-ten auf dem Todbette das Ordenskleid am und ließen sich in derKirche oder auf dem Friedhofe der Mönche beisetzen. Diese/ vonder Welt gänzlich abgelöst/ kannten keine andere Familie alsihren Convent/ keinen andern Wunsch/ als die Vergrößerung desKlosters und des Ordens. Viele entzogen ihre Habe den Ver-wandten/ um sie dem Convent zuzuwenden. Die Schenkungsurkun-den wurden noch sorgfältiger aufbewahrt und eifersüchtiger bewachtals von den Städten die Urkunden über ihre Privilegien. WereS wagte/ die daraus hervorgehenden Besitztitel anzuzweifeln/ wardals ein HeiligthumSschändcr/ ein Feind der Armen und des Hei-lands betrachtet. Ausser nach Gütern trachtete jedes Kloster nachdem Besitze von Reliquien irgend eines Heiligen/ denn sie warenein geistiger und zugleich weltlicher Schatz. Der fromme Haufedrängte sich zu ihrer Verehrung heran und brachte Gaben dawein Jeder nach seinen Kräften. Kaum ward in einem Testamenteeines Legates für den Heiligen vergessen. An dessen Festtag zogdie Menge der Kirchgänger auch Handelsleute herbei/ und um dasKloster entstand eine vor den Angriffen der Räuber und den Ge-waltthaten der Edeln sichere Messe. Der Heilige vertrat gewisser-maßen den Convent und was diesem widerfuhr / galt für ein an