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zeichen), sowie deS DionysiuS von Alexandrien „Weltbeschrei-bung" Metnplu-nsis i» 6 i-ik>A 68608 ). Er scheint auch mit dem,der Zeit ganz würdigen Plane mitgegangen zu sein, des LiviusGeschichte in jambische Verse zu übertragen. Das „Seestunde"betitelte Gedicht ist wahrscheinlich der erste Gesang einer Beschrei-bung der Küsten von Cadix und dem schwarzen Meere. Zweifel-haft ist, ob eine im bessern Style und mit weniger Trockenheitals die Einleitungen, welche die Grammatiker den alten Dich-tungen bcigaben, geschriebene Inhaltsübersicht der JliaS und 42äsopische Fabeln ihm angehören ; der Verfasser der letzteren scheintvielmehr ein gewisser Flavius Avianuö zu sein. — DeciuSMagnus Ausoniuö, der Sohn eines berühmten ArzteS (Ar-chiater) zu Bordeaux, ward sorgfältig erzogen, weil sein Horoskopein vielversprechendes war. Anfangs NechtSgelchrter, sodannLehrer der Grammatik und Rhetorik, ward er von Valenti-nian I zur Erziehung seines SohncS Gran an berufen, wodurchsich ihm die Bahn zu den höchsten Würden eröffnete; i. I. 379war er Consul, und Gratian, der bei seinem Amtsantritt nichthatte gegenwärtig sein können, erschien bei seiner Nicderlegungder konsularischen Abzeichen und erwiderte aus die sorgfältig vor-bereitete Anrede des Dichters die wenigen, dieselbe aufwiegendenWorte: Ich bezahle eine Schuld, und indem ich dieses thue,bleibe ich noch Schuldner. Nach dem Tode Gratiaus wollteer sich in daö Privatleben zurückziehen, vermochte eS jedoch erstnach der Niederlage des Maximus; jetzt verfaßte er seine mci-ften Werke und starb um 392 in der Vaterstadt. Er schrieb dreiVorreden für verlorene Werke und 140 Epigramme in der WeiseMa rtials, den er jedoch nur in der ObScönität erreicht; in den„Parentalia" gibt er eine Geschichte seines Hauses und in einerandern Reihe von Dichtungen das Lob der Lehrer seines Vater-landes. Erhalten sind ferner 38 Epitaphien auf eingebildete Ge-genstände, Verse über die 12 Cäsarcn, eine Beschreibung der 17wichtigsten Städte deS Reiches. In zwei Gedichten führt er die7 Weisen Griechenlands ein und bespricht deren Lehren. DieIdylle faßte er in ihrer ursprünglichen Bedeutung als ein kleinesGemälde auf, und verfaßte deren 20, von denen eine über das Oster-fest, wenn sie wirklich von ihm, ihn als Christ erkennen ließe,während die dreizehnte, aus virgilischen Hemisticheu zusammenge-stellt, deS frivolsten Heiden würdig ist, wie denn überhaupt seineFrivolität zu dem drohenden Ernste seiner Zeit einen widrigen